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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

FREIZEITZENTRUM: Gemeinde gibt Nutzung nach 18 Uhr einen Korb

04.08.2006

KIRCHHATTEN KIRCHHATTEN/SO - Wer nach 18 Uhr den Basketball-Platz auf dem Gelände des Kirchhatter Freizeitzentrums nutzen möchte, steht seit kurzem vor verschlossener Tür: Abends soll auf der Anlage ebenso wie auf dem angrenzenden Tenniscourt nicht mehr gespielt werden dürfen.

Hintergrund ist die Beschwerde eines Anliegers, der sich bei Bürgermeister Helmut Hinrichs über den Lärm beklagt hatte. Hinrichs lud daraufhin zu einem Dreier-Gespräch mit dem Pächter des Freizeitzentrums, Dierk Garms, ein – herausgekommen ist die Nutzungseinschränkung. Wobei Garms keinen Hehl daraus macht, dass ihm das frühzeitige Abschließen der Eingangstür zum Basketball-Platz wenig behagt. „Da haben wir extra etwas für Jugendliche gemacht, und nun das“, ärgert er sich. Das Feld war im Oktober 2004 auf Initiative von Sebastian Neumann angelegt worden: Dazu wurde einer der beiden Tennisplätze umfunktioniert und mit Basketballkörben ausgestattet. Doch das Prellen der Bälle nervt den Anlieger. Dass der Unterboden des Tennisplatzes weiter verwendet wurde, ist das große Plus der Anlage: „Sogar die EWE Baskets haben bestätigt, dass wir hier einen optimalen Belag haben, der hart genug ist zum Spielen, gleichzeitig aber die Knie schont“, weiß Neumann. Was den Basketball-Fan und

Vorsitzenden der Jungen Liberalen am meisten stört, ist die Tatsache, dass die Nutzer nicht zu der Problematik gehört worden sind.

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Zu den regelmäßigen Spielern gehören Simon Hohnholt und Björn Hörmann. Ihren Angaben zufolge herrscht zwischen 18 und 20 Uhr der meiste Betrieb auf der Anlage. Vorwiegend werde der Platz von einem Kreis von 20 „Heranwachsenden“ genutzt, die zum Teil bereits im Berufsleben stehen und vorher keine Zeit haben. „Die 18-Uhr-Schließung macht keinen Sinn, weil das Freibad ja auch länger aufhat“, meint Neumann. Er möchte versuchen, mit dem Anlieger und Bürgermeister Helmut Hinrichs nach dessen Urlaub ein Gespräch zu führen mit dem Ziel, die Nutzungszeit auf 20 Uhr zu verlängern. Neumann räumt ein, dass die Anlage auch spätabends im Lichte von Autoscheinwerfern und mit Musikbeschallung genutzt worden ist: „Das ist natürlich nicht in Ordnung.“

Ein weiterer Aspekt ist, dass im Bebauungsplan aus dem Jahre 1981 ein Lärmschutzwall eingezeichnet ist, der indes in der Realität so nicht vorhanden ist. Das Bauamt will nun mit Unterstützung vom TÜV Nord eine Einschätzung geben, ob ein vollständig errichteter Wall ausreicht, um den Lärm abzuhalten. Die Stellungnahme soll bis Ende August vorliegen. Dierk Garms hat angeregt, die Sandmassen der verwaisten BMX-Bahn an der Grundstücksgrenze zum Beschwerdeführer aufzuschütten.

Der Basketball-Platz war von Garms als „Ersatz“ für die im Juni 2003 von der Gemeinde demontierte Skateranlage geschaffen worden.

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