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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Glückseligkeit in blau und weiß

06.03.2017

Stuttgart /Ahlhorn „Jetzt wird richtig gefeiert“, kündigte Angreiferin Pia Neuefeind kurz nach dem Finale an. Die Faustballfrauen des Ahlhorner SV haben in Stuttgart-Stammheim am Sonntag die Deutsche Meisterschaft gewonnen. In einem einseitigen Finale gegen Titelverteidiger TSV Dennach krönte die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners eine großartige Hallensaison mit einem überraschende deutlichen 3:0-Erfolg (11:9, 11:4, 11:8) mit der DM-Goldmedaille.

Als Gruppensieger zogen die Ahlhornerinnen ins Halbfinale ein. Ohne die ganz große Mühe setzte sich der ASV zunächst gegen den Konkurrenten aus dem Landkreis, den SV Moslesfehn durch. Besonders im ersten Satz fegte der Nordmeister über den SVM hinweg – 11:1, eine ganz klare Angelegenheit. Erst im dritten Durchgang schaffte es Moslesfehn, den nötigen Druck auf die Ahlhorner Abwehr auszuüben – ungewohnte Unsicherheiten in der Ahlhorner Annahme ließen Moslesfehn verkürzen. Im vierten Abschnitt nahmen die Blau-Weißen das Zepter wieder in die Hand und holten sich die ersten beiden Punkte bei den Deutschen Meisterschaften.

Gegen den TSV Calw kämpfte die Mannschaft von Trainerin Edda Meiners, die von Thomas Neuefeind unterstützt wurde, um den Gruppensieg – und das über die volle Distanz von fünf Sätzen. Gegen das Team um Nationalangreiferin Stephanie Dannecker wurde der Vorjahresfinalist voll gefordert, lieferte aber eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Als Samantha Lubik Mitte des vierten Satzes im Calwer Zuspiel von Krämpfen geplagt ausgewechselt werden musste, konnte der ASV die Chance erst nicht nutzen, den Sack zuzumachen – im Entscheidungssatz bewies das Meiners-Team dann aber wieder seine große Nervenstärke.

Und die war dann auch am nächsten Morgen gefordert – das Halbfinale gegen den MTSV Selsingen war nichts für schwache Nerven. Selsingen startete euphorisiert und erkämpfte sich eine 2:0-Satzführung. Ahlhorn dagegen schien sich noch im Hotelbett zu befinden. Viele Eigenfehler spielten dem MTSV in die Karten. Ab Durchgang Nummer drei reduzierte Ahlhorn seine Fehlerquote, kämpfte sich mit vielen kurz gespielten Bällen zurück in die Partie. Während bei Selsingen die Nerven flatterten, punktete Ahlhorn. Nach einem zu weiten Vorspiel gab es drei Matchbälle für den ASV, den dritten verwandelte Imke Schröder zum umjubelten Finaleinzug.

Hier war es dann eine Demonstration der eigenen Stärke. Das DM-Finale vor einem Jahr und auch das Europacupendspiel im Januar in Ahlhorn hatte der ASV noch deutlich gegen den TSV Dennach verloren, in Stammheim folgte nun die Revanche. Dabei erwischte Dennach den besseren Start, ehe der ASV richtig aufdrehte. „Wir haben komplett den Faden verloren“, erklärte TSV-Spielerin Anna-Lisa Aldinger nach der Partie. Allen voran die stark aufspielende Pia Neuefeind im Ahlhorner Angriff feuerte ihre Schläge in Richtung der gegnerischen Abwehr ab. „Die offene Rechnung von der Finalniederlage beim Europacup ist jetzt zurückgezahlt“, strahlte Neuefeind.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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