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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landesliga: Glückseligkeit nach Klassenerhalt

06.06.2016

Wildeshausen Jubelstürme, Umarmungen und Freudentränen: Mit einem 2:1 (0:1)-Heimsieg gegen den SV Holthausen-Biene haben sich die Fußballer des VfL Wildeshausen aus eigener Kraft den Klassenerhalt in der Landesliga gesichert. Damit brauchten die Wildeshauser auch nicht mehr auf das Ergebnis des Konkurrenten SC Türkgücü Osnabrück schielen, der beim SV Wilhelmshaven zeitgleich mit 2:1 gewann.

Als der souverän leitende Schiedsrichter Christian Scheper (Emstek) am Sonnabend um 18:48 Uhr die Partie gegen die Emsländer vor knapp 600 Zuschauern im Krandel-Stadion abpfiff, kannte die Freude bei den Kreisstädtern keine Grenzen. Trainer Marcel Bragula stürmte auf das Spielfeld, um alle Akteure in den Arm zu nehmen. Sein Trainerkollege Marco Elia, für den es bekanntlich das letzte Spiel beim VfL war, tat es ihm gleich und kämpfte dabei vergeblich gegen die Tränen. „Dass wir es geschafft haben, freut mich unheimlich für die Jungs und für den gesamten Verein. Ich hatte zwei ganz besondere Jahre hier, erklärte Elia. Auch Bragula richtete sein erstes Statement in Richtung seines Trainerpartners: „Ich danke Marco für die tolle Zeit, die wir hier hatten. Die letzten zwei Jahre waren die intensivsten, die ich im Fußball hatte: Erst die Meisterschaft in der Bezirksliga, und jetzt der Klassenerhalt in der Landesliga.“ Intensiv seien aber auch die letzten Wochen gewesen. „Ich bin teilweise nachts aufgestanden und habe Zettel geschrieben oder mich mit Marco ausgetauscht. Vor einem Jahr hätte ich nach dem Aufstieg eine Woche durchfeiern können. Jetzt bin ich einfach nur müde und kaputt und freue mich auf die Zeit mit der Familie“, schnaufte Bragula durch.

Der Sieg gegen den Tabellensiebten war ein hartes Stück Arbeit, aufgrund der zweiten Halbzeit allerdings auch hochverdient. In den ersten 45 Minuten jedoch agierte der VfL erschreckend schwach. „Uns war anzumerken, dass wir Muffe hatten“, erklärte Bragula. Zu der Verunsicherung trug auch der frühe Rückstand bei, denn in der siebten Spielminute traf Jannis Bolk mit einem 20-Meter-Volleyschuss zum 0:1. Was die VfL-Spieler auf dem Feld nicht wussten: Zu diesem Zeitpunkt wäre Wildeshausen abgestiegen gewesen, da auch Osnabrück in Wilhelmshaven in Führung ging. „Davon haben wir aber nichts mitbekommen“, sagte VfL-Abwehrspieler Lennart Flege hinterher. Von den Gastgebern kam bis zur Pause mit Ausnahme von zwei Distanzschüssen von Sebastian Bröcker nichts. „Das ist zu wenig“, bemängelte Coach Bragula lautstark an der Seitenlinie.

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Das änderte sich dann aber nach dem Seitenwechsel, denn im zweiten Abschnitt waren die Wildeshauser gegen immer mehr nachlassende Gäste drückend überlegen. Den Ausgleich erzielte der aufgerückte Flege bereits in der 49. Minute. Nach einer Ecke von Jan Lehmkuhl setzte Lukas Schneider seinen Kopfball zunächst an den Pfosten, den Abpraller nickte Flege zum 1:1 in die Maschen. „Den konnte ich auch nicht vorbeiköpfen“, beschrieb der Verteidiger die Szene.

Anschließend setzte der VfL nach und erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer Chancen am Fließband. Umso größer war die Erleichterung, als Sascha Görke nach tollem Zusammenspiel und schöner Einzelleistung das 2:1 (69.) schoss. Görke, der nach vierwöchiger Verletzungspause für den ebenfalls angeschlagenen Janek Jacobs eingewechselt worden war, ließ erst Gäste-Kapitän Frank Gerdelmann stehen und umkurvte dann Keeper Lars Wentker. „Sonderlob für Sascha, er hat ein VfL-Herz“, lobte Bragula.


Weitere Bilder im Internet unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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