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Oberliga: Goyert lässt Neerstedt jubeln

25.01.2016

Achim /Neerstedt Endlich wieder frohe Mienen beim TV Neerstedt: Die Oberliga-Handballer triumphierten am Sonnabend bei der SG Achim/Baden dank eines Tores von Ole Goyert drei Sekunden vor dem Ende mit 27:26 (14:14). Für den Turnverein war der Sieg der erste doppelte Punktgewinn nach vier Niederlagen in Folge. Die Schützlinge von Trainer Jörg Rademacher gewannen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient.

Schon vor dem Rückspiel gegen Achim/Baden waren die Neerstedter zuversichtlich. Da das Team wieder nahezu vollzählig einsatzfähig ist, stehen Coach Rademacher wieder einige Alternativen zur Verfügung. „Die Spieler haben ihre Verletzungen und Erkrankungen weitgehend überwunden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Trainingsqualität aus“, so der Trainer. Das Produkt daraus sei eine wesentlich bessere Leistungsfähigkeit, die gegen Achim schließlich zum Sieg geführt habe.

In der Gymnasium-Sporthalle in Achim entwickelte sich von Beginn an eine sehenswerte und ausgeglichene Begegnung. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen – über 2:2, 4:4 und 9:9 ging es mit einem 14:14 in die Pause. Der TVN hatte mit einer 5:1-Deckung weitgehend das Zepter in der Hand, musste den Gastgebern allerdings kurzzeitig eine 6:4-Führung zugestehen.

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Die Spannung spitzte sich nach Wiederbeginn nahezu zwangsläufig zu. Neerstedt war das spielerisch bessere Team und erkämpfte sich nach 35 Minuten erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung – 17:15. Diese Differenz hatte auch noch in der 48. Minute beim 25:23 Bestand. „Wir haben es in dieser Phase leider nicht geschafft, den Sack zuzumachen. Durch einige dumme Fehler von uns kam der Gegner noch einmal heran“, erklärte Rademacher. Und nicht nur das, denn Achim/Baden ging sogar mit 26:25 in Front. Rückraumspieler Eike Kolpack schlug zurück und glich zu Beginn der Schlussminute zum 26:26 aus.

In der hektischen Endphase profitierte schließlich der TVN acht Sekunden vor der Sirene von einem Ballverlust der SG. Neerstedt hatte also den finalen Angriff und brachte diesen auch erfolgreich zu Ende. Ole Goyert konnte sich am Kreis loseisen und wurde von Tim Schulenberg mustergültig angespielt. Goyert fackelte nicht lange und drosch die Kugel drei Sekunden vor Schluss zum vielumjubelten Erfolg der Gäste in die Maschen.

Rademacher war nach der aufreibenden Partie erleichtert: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sie ist heute engagiert zu Werke gegangen und wollte unbedingt gewinnen. Jetzt müssen wir versuchen, das gesteigerte Selbstvertrauen mit in die kommenden Aufgaben zu nehmen.“ Ein Sonderlob erhielt Keeper Tristan Depenbrock, der wegen des Fehlens von Christoph Kuper das ganze Spiel über im Kasten stand. „Tristan hat stark gehalten und seine beste Saisonleistung abgeliefert“, freute sich Rademacher für seinen Schlussmann.

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