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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball: Gratulationen bei der Heimkehr

10.03.2015

Ahlhorn /Bretten Von ihrem Finalsieg bei der Deutschen Meisterschaft im Hallenfaustball waren die Spielerinnen des Ahlhorner SV am Wochenende selbst überrascht. „Alle haben vor Freude geweint, lagen sich in den Armen und konnten es gar nicht fassen“, beschreibt ASV-Spielerin Janna Köhrmann die Stimmung ihrer Teamkolleginnen nach dem dramatischen 3:2 gegen den TSV Calw am Sonntag.

Kein Schlaf möglich

Gute sechs Stunden dauerte die Busfahrt aus dem badischen Bretten bei Karlsruhe zurück in den Landkreis. „Eigentlich wollte ich dabei ein bisschen schlafen. Seit ich ein Baby habe, leide ich ja eh an einem chronischen Schlafdefizit“, sagt Janna Köhrmann.

Aber an Schlaf war auf den rund 530 Kilometern nicht zu denken. „Es wurde die ganze Zeit gesungen und gefeiert“, beschreibt ASV-Trainerin Edda Meiners die Rückfahrt.

Und damit nicht genug: Bei der Ankunft in Ahlhorn gab es noch einen spontanen Sektempfang für die neuen Meisterinnen, zu dem auch die Spieler der Männermannschaft gekommen waren, um zu gratulieren – und im Vereinsheim zu feiern. Nur wenige eingefleischte Fans hatten das Team ins Badische begleiten können. „Das habe ich so in meiner Karriere noch nicht erlebt“, sagt Janna Köhrmann und meint damit die Differenz zwischen den Leistungen der Mannschaft am Sonnabend und am Sonntag. Und noch etwas will sie so noch nicht erlebt haben: „Wir sind zu siebt dahin gefahren, und wir waren alle gleichwertige und wichtige Spielerinnen.“

Es ist der erste Titelgewinn der Ahlhornerinnen seit 2012, bilanziert Ulrich Meiners, der sowohl Abteilungsleiter Faustball beim ASV als auch Präsident der Deutschen Faustball-Liga (DFBL) ist. Von der damaligen Mannschaft ist nur Janna Köhrmann übrig, der Rest sind neue Spielerinnen. Für den ASV ist es inzwischen der 80. DM-Titel der Vereinsgeschichte.

Ganz so überrascht wie die Spielerinnen zeigte sich Ulrich Meiners, Ehemann der Trainerin und Vater von Janna Köhrmann, von dem Titelgewinn aber nicht. „Nach drei Jahren war es wieder an der Zeit“, sagt er. Und: Bei einem solchen Turnier sei es wichtig, den ersten Tag zu überstehen, danach sei wieder viel mehr möglich. Und so geschah es mit der Mannschaft, wenn auch nach anfänglich großen Schwierigkeiten.

Neue Ziele

Doch nach der Deutschen Meisterschaft ist vor dem Europokal. Da wollen die Ahlhornerinnen im kommenden Jahr wieder vorne mitspielen, kündigen Janna Köhrmann und Edda Meiners an. Ab welchem Platz sie zufrieden wären, lassen sie aber offen.

Drei Wochen haben die Spielerinnen nun Pause, dann geht es los mit der Feldsaison. Wobei das mit der Pause so nicht ganz stimmt, schränkt Trainerin Edda Meiners ein. „Jeder trainiert jetzt schon für sich alleine.“ Und sie erwartet ein ordentliches Laufpensum von ihren Schützlingen.

Maximilian Müller Volontär / NWZ-Redaktion
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