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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

07.03.2011

WARDENBURG Die Männermannschaft des Wardenburger SC hat bei den Deutschen Schwimm-Mannschaftsmeisterschaften in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga das fast Unmögliche möglich gemacht: Mit 39 974 Punkten steigt der Wardenburger SC zusammen mit den Wasserfreunden 98 Hannover auf. „Nils Boden, Stephan Jazbinsek, Christian Göthert, Mirco Heeren, Florian Kramer, Johannes Rathjens, Axel Stefan, Andreas Stein und Jannes Stubbemann haben sich damit ein Denkmal beim Wardenburger SC gesetzt“, so Pressewart Sönke Boden.

Klares Ziel

Das Team von Trainerin Kerstin Heeren hatte sich vor zwei Wochen im Stadionbad Hannover mit Platz drei in der Landesliga für die Aufstiegsrunde qualifiziert. So ging es wiederum nach Hannover, aber diesmal in den Stadtteil Misburg. Nachdem die Wardenburger im Vorkampf mit 20 068 Punkten Platz drei in ganz Norddeutschland belegt hatten, war das Ziel klar: Den Delmenhorster SV, der mit rund 150 Punkten Vorsprung auf Platz zwei und damit auf dem Aufstiegsplatz stand, zu verdrängen. Trainerin Heeren nahm kurz vor der Aufstiegsrunde ein paar Änderungen in der Streckenaufteilung vor, der WSC ging zuversichtlich in die Wettbewerbe. Und nach der Hälfte der zu schwimmenden Strecken hatte das Team schon knapp 400 Punkte Vorsprung vor den Delmenhorstern. Von einem befreundeten Verein erfuhren die Wardenburger vom parallel ausgetragenen anderen Aufstiegswettkampf, dass nur noch der Schwimmclub Berlin dem WSC gefährlich werden konnte. Doch am Ende hatte der WSC tatsächlich mit knapp 500 Punkten Vorsprung vor Berlin und rund 1100 Punkten vor Delmenhorst den zweiten Platz hinter den Wasserfreunden Hannover erobert und somit das erste Mal in der Geschichte des Wardenburger SC und des Landkreises Oldenburg den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Mit ihren 39 974 Punkten hätten die Wardenburger dort Platz sieben belegt. So sammelten sie mehr als 200 Punkte mehr als die Zweitliga-Mannschaft der SG Weser-Ems Oldenburg.

Herausragender Schwimmer war Andreas Stein. Stein, der bei der Wahl der Sportler des Jahres im Landkreis Oldenburg Platz zwei belegte, sammelte 3482 Punkte und verbesserte zudem über 200 Meter Lagen in 2:12,05 Minuten seinen eigenen Vereinsrekord vom DMS-Vorkampf.

Zweitbester WSC-Schwimmer war Christian Göthert mit 3349 Punkten. Er stellte vier Vereinsrekorde auf: über 100 Meter Rücken in 0:58,71 Minuten, über 100 Meter Schmetterling in 0:58,85 Minuten, über 200 Meter Schmetterling in 2:14,07 Minuten sowie über 200 Meter Freistil in 1:55,90 Minuten. Wie beim Vorkampf war Johannes Rathjens drittbester Punktesammler (3292). Er stellte über 50 Meter Freistil in 0:23,57 Minuten einen Vereinsrekord auf. Für die letzte clubinterne Bestzeit sorgte dann Stephan Jazbinsek, der über 50 Meter Schmetterling in 0:25,82 Minuten erstmals unter 26 Sekunden blieb.

Guter Teamgeist

„Nun werden die Aktiven sich ein paar Tage Pause gönnen, den Aufstieg feiern und sich dann auch schon auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen 2012 in der 2. Bundesliga freuen“, berichtete Sönke Boden. Dann geht es unter anderem auch gegen Weltmeister Paul Biedermann, der in der 2. Bundesliga für den SV Halle an den Start gehen wird.

WSC-Trainerin Kerstin Heeren war vor allem von dem guten Zusammenhalt und der starken mannschaftlichen Leistung erfreut. Die Wardenburgerin sprach von dem größten Erfolg in ihrer Trainerlaufbahn.

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen werden jährlich vom Deutschen Schwimmverband ausgerichtet. Das Programm des Wettbewerbs besteht aus 16 Strecken. Jede Strecke muss zweimal von verschiedenen Schwimmern geschwommen werden.

Die Zeiten werden anhand einer Tabelle in Punkte umgerechnet. Die Mannschaften treten in verschiedenen Ligen an. Aus den Norddeutschen Landesligen steigen drei Teams in die 2. Bundesliga auf.

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