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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Delbanco bleibt TSV als Trainer erhalten

01.08.2018

Großenkneten Eigentlich hatte Klaus Delbanco vor gut zwei Monaten schon seinen Abschied als Trainer der ersten Herrenmannschaft des TSV Großenkneten angekündigt. Allerdings gab es für den 53-Jährigen noch eine Option, beim Fußball-Kreisligisten zumindest vorläufig zusammen mit Co-Trainer Simon Koronowski auf der Kommandobrücke zu bleiben – nämlich dann, wenn es keinen Nachfolger gibt.

Dieser Fall ist bei den Knetern tatsächlich eingetreten, wenngleich nur vorübergehend. Dem Vernehmen nach ist sich der TSV schon länger mit einem Trainernachfolger, dessen Name der Verein noch nicht verrät, einig geworden. Allerdings kann der neue Coach erst zum 1. September einsteigen. Also ist Delbanco, der bereits die komplette Vorbereitung geleitet hat, bis dahin weiterhin der Chef an der Seitenlinie – und bleibt den Knetern auch danach als Co-Trainer erhalten.

Mit dem aktuellen Leistungsstand zeigt sich Delbanco durchaus einverstanden. „Inhaltlich war die Vorbereitung sehr gut und wir hatten immer eine hohe Trainingsbeteiligung“, erklärt der Coach, der sieben neue Spieler ins Team einbaute. „Damit ist unser Kader breiter aufgestellt als im vergangenen Jahr. Ich hoffe, dass es dann auch während der Saison so bleibt und wir nicht wieder so viele Langzeitverletzte haben.“

Zwischen den Pfosten steht ab sofort wieder Sven Neuefeind, der in Großenkneter ein alter Bekannter ist und zuletzt drei Jahre das Tor des Landesligisten TV Dinklage hütete. Vom BV Cloppenburg II kam Christoph Cebulla. Wegen einer Oberschenkelverletzung konnte der Stürmer zwar erst kürzlich ins Training einsteigen, dürfte aber trotzdem zur erhofften Verstärkung werden. Denn gerade in der Offensive haperte es zuletzt gewaltig: Mit 44 geschossenen Toren stellte der TSV den harmlosesten Angriff der Kreisliga. „Da haben wir jetzt die Hebel angesetzt“, verrät Delbanco, der auch am Spielsystem etwas arbeiten ließ.

Ebenfalls nicht ganz neu in Großenkneten ist Dirk Weber (geb. Haake), der vom Ligakonkurrenten SV Achternmeer zurück an alte Wirkungsstätte gewechselt ist. „Er wurde direkt zum Kapitän gewählt, das zeigt schon sein Standing innerhalb der Mannschaft“, sagt der Coach. Nicht großartig integrieren müssen sich auch die vier A-Jugendlichen Fynn Meyer, Finn Kämper, Hauke Krumland und Ole Hesselmann – alle kamen bereits während der vergangenen Rückrunde regelmäßig zum Einsatz.

Der leicht verstärkte Kader lässt beim Tabellenzwölften der Vorsaison Hoffnung aufkeimen, dass er sich diesmal etwas früher in sicheren Gefilden der Liga bewegt. Allerdings weiß Delbanco auch um die starke Konkurrenz in der Kreisliga. Gleich im Auftaktspiel kommt es auf dem heimischen Kunstrasenplatz an diesem Freitag, 3. August (20 Uhr), zum Derby gegen den massiv verstärkten Ahlhorner SV. „Gerade diese Partie hätten wir gerne verlegt, weil uns zehn Spieler fehlen“, ärgert sich Delbanco. Doch es gab keine Einigung mit der Staffelleitung und dem Gegner. „Das ist für mich ein Unding“, so der TSV-Trainer, der unter diesen Umständen „eine richtige Klatsche“ befürchtet.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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