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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußballer schreiben Erfolgsgeschichte

21.06.2019

Großenkneten /Huntlosen Einen der größten Erfolge im Bereich Jugendfußball des TSV Großenkneten und FC Huntlosen ist unter Dach und Fach: Alle drei älteren Jugendmannschaften der Spielgemeinschaft haben trotz starker Konkurrenz den Bezirksliga-Aufstieg perfekt gemacht, die B- und C-Junioren sogar als Kreisliga-Meister. So etwas hat es in der jüngeren Geschichte dieser beiden Vereine noch nicht gegeben.

Dies ist sicherlich zum einen ein Ergebnis der guten Infrastruktur mit ständig bespielbaren Kunstrasenplätzen sowie jahrelanger hervorragender Jugendarbeit. Einen immens großen Anteil daran hat aber auch der zweifache Meistertrainer Pascal Grüner, der in dieser Saison durchgehend vier Mannschaften trainierte und wohl nahezu seine gesamte Freizeit auf dem Fußballplatz verbracht hat.

Die A-Jugend der SG Großenkneten-Huntlosen stieg im vergangenen Jahr nach einem Durchmarsch (9 Siege aus 9 Spielen) als Meister der Qualifikationsliga in die neuformierte Kreisliga Cloppenburg, Vechta, Oldenburg-Land/Delmenhorst auf. Für den Aufstieg in die Bezirksliga galt es in dieser stark besetzten Liga, sich als beste Mannschaft aus dem Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst zu platzieren. Das von Jan Schindler, Michael Cording und Frank Melle betreute Team brauchte also am Ende in der Tabelle „nur“ vor Mitaufsteiger Atlas Delmenhorst zu stehen, und das gelang in beeindruckender Manier: Während sich Atlas eine Niederlage nach der anderen einfing und am Ende abgeschlagen mit nur drei Punkten auf dem zwölften und letzten Tabellenplatz rangierte, erkämpfte sich die SG mit sechs Siegen und einem Unentschieden einen sehr guten fünften Platz.

Die von Pascal Grüner, Marius Dieks und Nils Rowold trainierten B-Junioren schaffte sogar das im Vorfeld wohl nie erwarte Kunststück, die Kreisliga-Meisterschaft zu holen (NWZ berichtete bereits).

Für die Krönung sorgten die C-Junioren der SG Großenkneten-Huntlosen, die bereits Ende Mai ihr letztes Punktspiel in der Kreisliga-Meisterschaftsrunde Oldenburg-Land/Delmenhorst bestritten hatten und dabei einen 4:1-Heimsieg im Derby gegen den Ahlhorner SV feierten. Anschließend mussten die Großenkneter aber noch geschlagene drei Wochen auf die Nachholspiele der SG DHI Harpstedt und des FC Hude warten, bis sie endlich als Kreisliga-Meister feststanden. Im Laufe der Meisterschaftsrunde blieben die Kneter und Huntloser Spieler sogar ungeschlagen mit sieben Siegen und zwei Unentschieden. Dabei gab es in den Spielen gegen die Meisterschaftskonkurrenten ein klares 4:0 zu Beginn der Saison in Harpstedt sowie ein 1:1 am vorletzten Spieltag in Hude.

Zunächst verabschiedeten sich die Harpstedter aus dem Titelrennen nach einer dramatischen Heimpleite gegen die Sf Wüsting. Fünf Minuten vor Schluss führte Harpstedt noch mit 5:4 und kassierte nach dem Ausgleich auch noch das 5:6 in der vierten Minute der Nachspielzeit. Im allerletzten Spiel der Kreisliga am 13. Juni leisteten die Harpstedter gegen den FC Hude dann aber noch wichtige Schützenhilfe für die SG: Mit einem Sieg hätte der FC Hude am letzten Spieltag noch an der seit dem ersten Spieltag führenden SG vorbeiziehen können, und die Huder standen schon ganz kurz davor: Nach einer 2:0-Halbzeitführung der Harpstedter kamen die Huder in der zweiten Halbzeit zum 2:2-Ausgleich, doch dann legten die Harpstedter drei Tore nach und gewannen am Ende mit 5:2.

Durchaus bemerkenswert für die SG: In fünf von neun Spielen, davon alleine in den letzten vier Partien, lag die von Pascal Grüner, Steffen Jebing und Fynn Meyer trainierte Mannschaft jeweils früh in Rückstand (zweimal sogar 0:2 gegen Wildeshausen II und JSG Wardenburg), und trotzdem wurde nach großem kämpferischen Einsatz vor allem in der zweiten Spielhälfte kein Spiel verloren.

Die Kreisliga-Meisterschaft bedeutet für die Großenkneter gleichzeitig den möglichen Bezirksliga-Aufstieg für die C-Junioren. Ob aber das Aufstiegsrecht nach dem Wechsel des starken 2004er Jahrgangs in die B-Jugend zur neuen Saison tatsächlich wahrgenommen wird, ist laut Coach Grüner eher unwahrscheinlich.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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