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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ambitionierten Zielen folgen grandiose Taten

08.11.2018

Großenkneten /Huntlosen Die beiden ältesten Jugendteams der SG Großenkneten/Huntlosen hatten sich für die Hinrunde in ihren Kreisliga-Qualifikationsligen viel vorgenommen: mindestens der Aufstieg in die Leistungsliga mit den neuen Partnerkreisen Cloppenburg und Vechta. Jedoch machte man auch keinen Hehl daraus, dass nur ein Aufstieg als Meister sich richtig gut anfühlen würde. Den ambitionierten Zielen folgten beeindruckende Taten...

Die A-Junioren wurden im Sommer von einem neuen Trainerteam übernommen: Vorgänger Maik Seeger kehrte zur Huntloser Männermannschaft zurück und hinterließ eine hungriges, gut ausgebildetes Team. Jan Schindler, Michael Cording und Frank Melle – das Dreigestirn hatte früher in verschiedenen Altersklassen beim TSV gespielt – nahmen die Herausforderung an. Aufgrund der sehr komfortablen Personaldecke wurde sogar ein zweites A-Jugend-Team gemeldet.

Mitte August startete die Pflichtspielsaison. Den großen Ambitionen zum Trotz startete die SG mit einem ordentlichen Dämpfer: Im Kreispokal schied man im Elfmeterschießen gegen Lokalrivale Ahlhorner SV aus. Immerhin gelang zwei Tage später ein knapper 1:0-Auftaktsieg in der Qualifikationsrunde bei der JSG Wardenburg II. Nur eine Woche später hatte die Spielgemeinschaft in der Liga die Chance zur Revanche am ASV. Statt 4:1, hieß es kurz vor Schluss nur noch 4:3. Nach einem befreienden Konter folgte in der siebten Minute der Nachspielzeit der erlösende 5:3-Siegtreffer. Danach sollte die SG nicht nur verlustpunktfrei durch die Liga sprinten, sondern auch nur noch ein weiteres Gegentor zulassen. Beim 9:1-Auswärtssieg bei der SG Hatten/Munderloh brachte der SG-Tross übrigens ein seltenes Kunststück fertig: Die neun Treffer erzielten neun verschiedene Schützen.

Nach einem 4:0-Erfolg gegen Mitkonkurrent FC Hude war der Aufstieg rechnerisch schon gesichert. Zur Meisterschaft sollte jedoch ein Sieg beim bis dato ebenfalls verlustpunktfreien SV Atlas Delmenhorst her. Dieser Coup gelang hochverdient mit 2:0. Somit wurde die Meisterfeier nach dem Heimspiel gegen TV Falkenburg (5:0) sorgenfrei geplant.

Nicht nur die Zahlen – 27 von 27 Punkten und 52:4 Tore aus neun Spielen – belegen eine tolle Hinrunde. Auch die andere Herausforderung, den übergroßen Kader bei Laune zu halten, wurde zufriedenstellend erfüllt. Ein paar Langzeitverletzte sowie einen Wechsel in die Huntloser Herrenmannschaft mal ausgeklammert, hat nur ein Spieler temporär „die Lust verloren“: eine großartige Quote für den Breitensport in dieser schwierigen Altersklasse.

Trainer und Spieler freuen sich jetzt auf die Rückrunde in der neuen Leistungsstaffel der Kreisliga und deren Herausforderungen. Die Spielgemeinschaft spielt fortan gegen die stärksten Mannschaften der drei Qualifikationsligen. Bis dahin warten aber noch Testspiele, die Futsalrunde und natürlich die Winterpause auf die Qualifikationsligameister.

Bei der B-Jugend hieß der alte und neue Cheftrainer Pascal Grüner. Zusammen mit seinen Co-Trainern Marius Dieks und Nils Rowold erlebte Grüner eine schwierige Vorbereitung: Aus urlaubs- und verletzungsbedingter Not machte Trainerfuchs Grüner eine Tugend und ließ viel zusammen mit der C-Jugend trainieren.

Mit sechs Siegen startete man optimal ins Ligageschehen und war dem Ziel schon ganz nah. Im Spitzenspiel beim Delmenhorster TB erlitt die SG jedoch den ersten Rückschlag. Trotz zweifacher Führung ging das Spiel mit 4:7 verloren. Da aber auch der DTB vorher Federn gelassen hatte, hatte Großenkneten/Huntlosen noch alles in eigener Hand. Im letzten Punktspiel gegen Tur Abdin Delmenhorst sicherte sich die Grüner-Elf mit einem 5:1 die Meisterschaft.

Nun sind Grüners Schützlinge hungrig auf die Leistungsliga. „Das wird bestimmt kein Zuckerschlecken – ein Mittelfeldplatz wäre okay. Aber vielleicht geht ja auch etwas nach oben...“, formuliert der Trainer die Ziele für die Rückrunde.

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