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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Großer Vorsprung reicht nicht zum Sieg

15.02.2011

HOYKENKAMP Mit einer 28:31-Niederlage hatte bei der TS Hoykenkamp im Spiel bei RW Damme nach 50 Minuten wohl keiner mehr gerechnet: Zehn Minuten vor dem Ende der Handball-Verbandsliga-Partie führte die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg noch mit 27:22. Doch die letzten Minuten gehörten den Hausherren. „Die Rote Karte wegen der dritten Zeitstrafe für Nico Skormachowitsch hat uns das Genick gebrochen, danach hatten wir kaum noch etwas zuzusetzen“, sagte Thorsten Stürenburg über seinen besten Torschützen (sechs Treffer) in Damme. Als dann auch noch Lars Oldiges mit Verdacht auf einen Bänderriss im Knöchel vom Platz musste, lief bei der TS Hoykenkamp nichts mehr zusammen. Stürenburg sagte konsterniert: „Uns fehlten Alternativen.“

Dabei hatte sein Team den Gegner bis dahin fest im Griff. Über eine stabile Abwehr und einen guten Angriff erarbeiteten sich die Gäste in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit die Führung. Nach einer Viertelstunde hieß es 8:5 für Hoykenkamp. Zwar kämpften sich die Hausherren durch einige Fehler der Gäste wieder heran, doch zur Pause führte die Stürenburg-Sieben verdient mit 13:11-Toren.

So ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter. Über 19:15 (42.) und 23:17 (45.) wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut – bis zum Bruch nach 50 Minuten. Damme drehte nun mächtig auf und erzielte neun Tore in Folge, ohne dass Hoykenkamp auch nur einen Treffer entgegensetzen konnte. „Wir haben viele Tore bekommen, die wir normalerweise nicht kassieren“, haderte der Trainer mit seiner Mannschaft. Die vielen Fehler führt der Coach vor allem auf die Verunsicherung des Teams zurück. „In solchen Situationen sind wir noch nicht stabil genug. Den Vorsprung müssten wir eigentlich über die Zeit retten und dürfen nicht so eklatant einbrechen“, lautete das Fazit von Thorsten Stürenburg. „Das ist besonders ärgerlich, wenn man vorher die Partie klar bestimmt hat.“

In den kommenden Trainingseinheiten will Stürenburg seinen Spielern die Enttäuschung nehmen. „Wir haben gut gespielt und müssen die positiven Dinge weiter umsetzen. Sowas passiert eben manchmal im Handball“, baute er seine Mannen auf. Dennoch: „Einzelne Spieler müssen in solchen Situationen mehr Verantwortung übernehmen“, nahm er die erfahrenen Stützen in die Pflicht.

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