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Basketball: Großer Wurf                                   gelungen

25.04.2015

Wildeshausen /Vechta In der ersten Saison direkt den großen Paukenschlag gesetzt: Für den Wildeshauser Basketballer Alexander Grote lief in seiner Premierenspielzeit bei der zweiten Mannschaft von Rasta Vechta vieles auf Anhieb besser als erhofft. Der Wechsel im Herbst 2014 vom SC Wildeshausen, der aus der Bezirksoberliga abstieg, zur zweiten Mannschaft von Rasta in die 2. Regionalliga hat bei dem Zwei-Meter-Mann kaum Spuren hinterlassen. In neuer Umgebung ist der Wildeshauser direkt zum Leistungsträger gereift.

Fast 400 Punkte erzielt

„Unglaublich, mit so einer Einstandssaison habe ich selbst am wenigsten gerechnet“, freut sich der 25-Jährige: „Und das am Ende direkt die Meisterschaft stand, macht alles noch eine ganze Ecke besser.“ In einem Herzschlagfinale gewann Rasta in Bramsche mit 97:92 und nutzte einen Patzer der Konkurrenz, um sich am Ende der Saison die Krone aufzusetzen und den Aufstieg in die Regionalliga – Deutschlands vierthöchste Spielklasse – perfekt zu machen. „Es war eine verrückte Saison, in der wir aber immer dran geblieben sind. Dass wir uns am letzten Spieltag den Titel geholt haben, war sensationell.“

An dem großen Erfolg hat auch Grote einen nicht gerade kleinen Anteil. 397 Punkte erzielte der Wildeshauser in 19 Spielen – ein Durchschnittswert von knapp 20 erzielten Punkten pro Partie. Lediglich sechs Spieler konnten in der Saison häufiger punkten. Seine größte Stärke konnte Grote jedoch von der Drei-Punkte-Linie abrufen. Seine 65 versenkten Dreier sind Ligarekord. „Ich konnte mich in der Defensive stärker zurücknehmen und musste auch nicht so stark unter dem Korb arbeiten wie noch in Wildeshausen. In dieser Saison lag mein Fokus darauf, als großer Flügelspieler viele Dreier zu nehmen“, erklärt Grote seine neue Spielweise.

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Selbstvertrauen

Selbstvertrauen für seine wichtigen Würfe hat ihm bereits zu Saisonbeginn das Trainerteam geschenkt. Vor allem der Zuspruch durch Pat Elzie, den ehemaligen Bundesligatrainer der Rasta-Mannschaft, hat den 25-Jährigen extrem motiviert: „Er hat gleich als ich in Vechta ankam zu mir gesagt, dass er mir vertraut und ich mir meine Würfe nehmen soll. Das hat auch super geklappt.“

Als Elzie dann wieder für die erste Mannschaft zum Einsatz kam, übernahm Hanno Stein das Team und bekräftigte Alex Grote in seiner Spielweise. „Je mehr Vertrauen du vom Trainer spürst und in den Trainingseinheiten gewinnst, desto besser fallen die Würfe dann auch in den brenzligen Phasen“, weiß Grote.

Und trainiert hat er viel. Fast jeden Tag standen Trainingseinheiten mit dem Team auf seinem Tagesplan. In der kommenden Saison soll er auch mit den Profis aus der Zweitliga-Mannschaft trainieren. Bis die neue Saison im September beginnt, gilt es bei Rasta aber noch viel Organisatorisches zu regeln.

Starker Zusammenhalt

Die Vorbereitung soll im Juni beginnen, vorher steht für alle Spieler Individualtraining unter anderem im Kraftraum auf dem Programm. Grote hofft, dass die Aufstiegsmannschaft zusammenbleibt. „Der Zusammenhalt ist großartig. Im Training sind alle ehrgeizig, denn man merkt, es geht um etwas“, sagt Grote. Nun gelte es, junge Talente einzubinden und an die Mannschaft heranzuführen. Auch eine Aufgabe für den erfahrenen Grote: „Junge Spieler müssen sich erst einmal an das Niveau im körperlich sehr fordernden Basketball in der Regionalliga gewöhnen. Das kann gerade am Anfang schwierig sein.“

Großartigen Zusammenhalt spürt er auch noch bei seinen ehemaligen Mitspielern aus Wildeshausen, mit denen er in ständigem Kontakt steht. „Ich bekomme vor und nach den Spielen immer viele Glückwünsche“, freut sich der 25-Jährige. Für eine große Überraschung sorgte sein ehemaliges Team, als sie auf ihrer Mannschaftsfahrt beim Auswärtsspiel von Rasta in Quakenbrück aufschlugen und das Grote-Team lautstark von den Rängen anfeuerten. „Das war eine riesige Überraschung und hat mich tierisch gefreut. Eine super Sache von den Jungs.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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