• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG zieht sich selbst aus Krise

03.01.2019

Grüppenbühren /Bookholzberg Andreas Müller, Coach der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, hatte sich nach einer guten Vorbereitung, bei der neben den handballspezifischen Trainingseinheiten auch Kickboxen, Spinning und die Verbesserung der Kondition sowie der Schnelligkeit im Vordergrund stand, einiges für die neue Saison in der Handball-Landesliga vorgenommen – auch wenn sich Leistungsträger wie Stefan Buß, Werner Dörgeloh, Marcel Janorschke und Marcel Behrens zurückgezogen hatten. „Die neue Klasse wird für uns eine Herausforderung, denn gerade die Youngster Marvin Auffarth, Carsten und Torsten Jüchter, Norman Lachs und Jona Schultz brauchen noch Zeit, bis sie endgültig in das Team integriert sind“, war Trainer Andreas Müller aber dennoch bewusst, dass der Verbandsliga-Absteiger nicht unbedingt zum Favoritenkreis der Landesliga zählen würde.

Ohne den langzeitverletzten Alexander Depperschmidt zeigte das Team in den ersten Saisonspielen zwar wiederholt einen Aufwärtstrend, der aber häufig nicht reichte, um Punkte zu erkämpfen. Nach der Auftaktniederlage in Schüttorf zeigte die Müller-Truppe im ersten Heimspiel taktisch und spielerisch eine starke Leistung, Aufstiegsaspirant Eickener Spvg wurde mit 25:22 bezwungen. Das nährte schon Hoffnungen, in der Spitze mitspielen zu können – doch eine Negativ-Serie von 2:10 Punkten zerstörte diese Hoffnungen schnell. Die HSG wurde in der Tabelle immer weiter durchgereicht und stand schließlich in der Abstiegszone.

Dabei ärgerte sich Trainer Müller besonders über die Punktverluste in Marienhafe und gegen Dinklage, denn hier war man in Reichweite eines Sieges. Doch auch gegen den starken Aufsteiger VfL Rastede (23:24) und bei der HSG Nordhorn II (29:31) war mehr drin, war die HSG bis zum Ende doch auf Augenhöhe. Immerhin: Das Team wuchs allmählich zu einer Einheit zusammen und trotz der Niederlagen waren Moral und die Einstellung immer intakt. Die jungen Spieler Carsten und Torsten Jüchter sowie Nico Hennemann wurden von Spiel zu Spiel besser und waren eine Bereicherung für das gesamte HSG-Spiel. Das zeigte sich auch in den folgenden Spielen, denn bereits beim überraschend deutlichen 35:19-Erfolg gegen den Wilhelmshavener SSV schien der Knoten endgültig zu platzen. In den folgenden Begegnungen legte die HSG weiter zu und steht nun mit einem ausgeglichenen 12:12-Punktekonto auf einem sicheren achten Tabellenplatz.

„Wir haben noch einige Schwachstellen, die abgearbeitet werden müssen“, sieht Andreas Müller Luft nach oben. Die Defensive bereitet ihm dabei weniger Sorgen. Die beiden Keeper Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann gehören zu den Besten der Liga, dazu wird Jan Kinner an das Team herangeführt. Nicht ganz so optimal läuft es dagegen im Angriff, gute Möglichkeiten werden häufig fahrlässig liegen gelassen. Treffsicherster HSG-Spieler ist Marcel Biedermann, der immer wieder durch schnelle Tempogegenstöße und verwandelte Siebenmeter erfolgreich ist.

„Nach einem schlechten Start hat sich die Mannschaft selbst aus der Krise gezogen und das zeugt schon von einer tollen Moral innerhalb des Teams“, sagt Trainer Müller. „Wenn sich alle so weiter entwickeln wie bisher und gerade die Youngster noch mehr aus sich herauskommen und sich noch mehr zutrauen, sind wir auf dem richtigen Weg.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.