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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Knappe Niederlagen bringen HSG in Bedrängnis

08.01.2019

Grüppenbühren /Bookholzberg Nach einem Mittelfeldplatz in der vergangenen Saison wollten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in dieser Spielzeit ein ähnlich gutes Ergebnis schaffen. Doch nach der ersten Hälfte ist die HSG Tabellenschlusslicht – und steht seit Anfang 2019 auch ohne Trainer da.

In der Weihnachtszeit hatte sich das Team zusammengesetzt, über die Saison gesprochen und dabei festgestellt, dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr passe. Am vergangenen Mittwoch gab der Verein nach dreijähriger Zusammenarbeit mit Harald Logemann die Trennung bekannt. Der Ex-Coach zeigte sich von der Entscheidung tief getroffen, denn er hätte sich gewünscht, dass vor dieser Entscheidung noch ein gemeinsames Gespräch stattgefunden hätte. Wer demnächst am Ruder stehen wird, ist noch unklar. Bei der prekären Tabellensituation benötigt das Tabellenschlusslicht dabei dringend eine neue Person an der Seitenlinie, um den Klassenerhalt in der Landesliga noch zu schaffen.

Gerade die Ausfälle von Spielerinnen wie Jana Folkerts, Frauke Hische, Lorena Krause und Torhüterin Anne Vormelchert ließen sich im bisherigen Saisonverlauf nicht so ohne weiteres kompensieren. Hinzu kamen, trotz kämpferischer Leistungen, immer wieder knappe Niederlagen für die Bookholzbergerinnen wie gegen Holdorf, in Cloppenburg, gegen Osterfeine oder in Höltinghausen. So gelangen den Landkreislerinnen gerade einmal zwei Siege bis zur Winterpause – einer davon in der letzten Partie des alten Jahres gegen den ASC GW Itterbeck (23:18). „Phasenweise fehlt immer wieder das Spielverständnis untereinander, hier sind bei einigen Spielerinnen die Köpfe nicht wirklich frei“, sagte Logemann nach der Begegnung.

Dabei ist der kämpferische Einsatz der Mannschaft kaum zu bemängeln. Mit gerade einmal 289 Gegentreffern stellte die HSG die fünftbeste Abwehr der Liga. Der Schuh drückt in der Offensive. In fast allen Spielen konnte man im Angriffsspiel nicht das umsetzen, was im Training eingeübt wurde. Mit nur 265 erzielten Toren blieb das Team hinter den Erwartungen zurück, obwohl man mit Wiebke Möller (75 Tore), Nane Steinmann (38), Joana Oekermann (35) und Farina Sanders (30) über ausgeglichen starke und torgefährliche Schützinnen verfügt. Doch fehlte es diesem Quartett bisher an weiterer Unterstützung über die Außen- und die Kreisspielerinnen.

Die Neuzugänge zeigten dazu noch kleine Abstimmungsprobleme. Im Itterbeck-Spiel war aber viel Positives zu sehen. Besonders die junge Saskia Dierks zeigte auf der Mittelposition sehr gute Ansätze, und auch Laura Timmermann ist auf der linken Außenbahn schon fester Bestandteil des Teams.

Viel Zeit, sich auf die Mission „Klassenerhalt“ vorzubereiten, haben die HSG-Spielerinnen nicht. Die Rückrunde startet bereits an diesem Sonntag, 13. Januar. In eigener Halle trifft Grüppenbühren/Bookholzberg dann auf die HSG Osnabrück.

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