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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Souverän auf dem fremden Pferd

03.05.2019

Grüppenbühren Mit einem Open-Air-Voltigierturnier bei besten äußeren Bedingungen eröffnete der Reiterverein Grüppenbühren am 1. Mai seine Turniertage. Zahlreiche Zuschauer säumten den Voltigierplatz am Vereinsgelände an der Hedenkampstraße und verfolgten mit großer Spannung die turnerischen und akrobatischen Übungen der Voltigierer auf ihren Pferden.

„Das Turnier lief verletzungsfrei und ohne Zeitverzug vor großem Publikum ab“, zog Pressewartin Karoline Schulz ein überaus positives Fazit – auch wenn die Beteiligung durchaus etwas größer hätte sein dürfen. „Leider blieben die Mannschaften in den Leistungsklassen N, A und L ohne Konkurrenz. Aus Veranstaltersicht wäre natürlich für das kommende Jahr ein besseres Nennungsergebnis wünschenswert“, führte Schulz aus. Schließlich stelle das Grüppenbührener Turnier eine der seltenen Gelegenheiten für Voltigierer dar, unter freiem Himmel zu starten. Und diese, so kündigte die Pressewartin schon einmal an, möchte der RV Grüppenbühren auch im kommenden Jahr trotz der verbesserungsfähigen Teilnehmerzahlen wieder anbieten, zumal die Rückmeldungen der auswärtigen Teilnehmer erneut sehr positiv gewesen wären.

Auch die sportlichen Leistungen dürften die Gastgeber am Ende eines langen Turniertages zufrieden gestellt haben. Im L-Wettbewerb sicherte sich Joula Block auf Sambesi und mit Longenführerin Nadine Zwickert den ersten Platz. Eine ganz besondere Herausforderung meisterte derweil Saskia Witte. Zwar war sie bei den Einzelvoltigierern der Klasse S die einzige Starterin, doch musste sie die Prüfung mit einem völlig fremden Pferd meistern. „Das ist schon ein ganz spezieller Schwierigkeitsgrad gewesen“, betonte Schulz. Hintergrund: Gleich zwei der Grüppenbührener Pferde hatten sich im Vorfeld verletzt – unter anderem das Paradepferd „Fabergé“. Somit konnten sowohl das L- als auch das M-Team des Gastgebers nicht an den Start gehen. Saskia Witte nahm hingegen das spontane Angebot der Garreler Longenführerin an, auf deren Einzelpferd „Chanel“ zu voltigieren. Nach einem etwa fünfminütigen Training absolvierte die 29-Jährige die Kür auf dem ihr völlig unbekannten Pferd. „Sie hat ihren Start super souverän durchgezogen, nachdem das kurze Training auf dem Vorbereitungsplatz noch durchwachsen gelaufen war“, berichtete die Pressewartin. Dennoch entschied sich Witte für die „Sicherheitsvariante“ und ließ einige Übungen mit Höchstschwierigkeiten weg. Mit ihrer Leistung und einer Wertnote von 7,081 war sie durchaus zufrieden.

Weiter geht es beim RV Grüppenbühren mit dem Spring- und Dressurturnier am nächsten Wochenende. Am Freitag und Samstag, 10./11., kämpfen zunächst die Springreiter um den Gerd-Wiltfang-Preis. Den Abschluss gestalten am Sonntag, 12. Mai, die Dressurreiter.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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