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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Seit 25 Jahren fliegen hier die Scheiben

17.09.2018

Grummersort 25 Jahre Jakkolo Sport Club (JSC) Niedersachsen standen kürzlich im Gasthof Buchholz in Wüsting-Grummersort im Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltung. Am 12. September 1993 hatten hier zwölf Gründungsmitglieder den JSC als Landesverband aus der Taufe gehoben. Ziel: Das Jakkolo-Spielen, im Nachbarland Niederlande ein Volkssport, zu fördern.

Gemeinnütziger Verein

Herausgekommen ist dabei ein gemeinnütziger Club mit rund 250 Mitgliedern, die den Brettsport betreiben und dabei auch immer wieder Schlagzeilen machen, denn der Deutschen Krebshilfe werden jährlich 50 Prozent der Turnier-Startgelderlöse, jeweils Beträge im fünfstelligen Bereich, gespendet. Die anderen 50 Prozent gehen an eine Einrichtung am jeweiligen Veranstaltungsort.

Wie alles anfing...

Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben dem Vorsitzenden Horst Köster (JC Tweelbäke-Wüsting), Achim Drücke (Spielgemeinschaft Güntersen), Gerold Behres (SSV Jeddeloh), Wilfried Kowalski, Rainer Mahlstedt (beide Bekoma), Jörn Wragge (Landjugend Oberhausen), Jürgen Bulling (Familienclan), Marion Mannschen (Die Sandweger), Udo Zitterich (Baby Marines Petersfehn), Axel Drücke (Spielgemeinschaft Hann. Münden), Jakko Schmidt (Spiele Schmidt) und Olaf Köser (Landjugend Tweelbäke).

Der Gründungsvorstand wurde neben dem Vorsitzenden Horst Köster durch seinen Stellvertreter Axel Drücke, den Schriftführer Achim Drücke und Kassenwart Olaf Köster besetzt.

1993 fand im November die 1. Niedersachsenmeisterschaft mit 25 Teams statt. Sieger wurde die Spielgemeinschaft Hann. Münden (108,27). Im Einzel hatte Andreas Drücke mit 1163 Zählern die Nase vorn. Der Jakkolo-Sport entwickelte sich im Laufe der Jahre zum sportlichen, aber auch gesellschaftlichen Ereignis. Nur zwei Jahre später holte Köster das erste Länderspiel gegen die Niederlande nach Deutschland und gründete den Deutschen Jakkolo Bund. 1999 nahm die neugegründete Jakkolo-Liga Niedersachsen mit 30 Teams in fünf Klassen den Spielbetrieb auf. Ein weiterer Höhepunkt deutet sich für das kommende Jahr an. Dann veranstaltet der JSC Niedersachsen die WM 2019. Veranstaltungsort wird die Messehalle Urban vom 30. Mai bis 1. Juni sein. Als Schirmherr konnte kein Geringerer als Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil gefunden werden, wie Köster in seinem Ausblick vortrug.

250 Mitglieder

Zurzeit ist dem JSC allerdings die Gemeinnützigkeit entzogen worden. Begründung: Jakkolo sei keine anerkannte Sportart. Köster: Es werde aber daran gearbeitet, alles wieder auf gemeinnützige Beine zu stellen. „Auch ohne große Sponsoren kann sich der Verein sehr gut selbst helfen, denn mehr als 250 Mitglieder sind im JSC“, betonte Köster. Allerdings sei es nicht ganz einfach, den Sport weiter zu verbreiten, da für das Fernsehen das Jakkolo-Spiel schwer bildlich vermittelbar sei. „In den nächsten Jahren müssen wir uns vornehmlich um den jugendlichen Nachwuchs, um weitere Kontakte und um die Pflege der internationalen Beziehungen kümmern. So ist es auch schon vor zehn Jahren gewesen“, gab Köster in seinen Ausführungen mit auf den Weg. „Ich werde im November nach 25 Jahren den Vorsitz abgeben und in jüngere Hände legen. Damit kann gewährleistet werden, dass es auch in Zukunft weitergehen wird.“

Enorme Verdienste

Stellvertretender Landrat Niels-Christian Heins und die stellvertretende Huder Bürgermeisterin Marlies Pape (FDP) bescheinigten dem Köster-Team enorme Verdienste um den Jakkolo-Sport, aber auch den ehrenamtlichen Einsatz für den guten Zweck, wie beim Turnier für die Deutsche Krebshilfe. Heins sprach dabei vom Sport, den wirklich jeder ausführen kann, Marlies Pape dagegen von unzähligen Stunden Kösters für das Allgemeinwohl, den Sport und internationale Kontakte. Sie überreichte eine Dankesurkunde der Gemeinde Hude.

Nach dem gemeinschaftlichen Essen lud Horst Köster zum „Jakkolo ganz anders“ ein. Fünf Bretter standen bereit. Alle hatten ihre Tücken. Vom verdeckten Spiel bis zum Brett mit Löchern, in die die Spielsteine fast unweigerlich fallen mussten, reichten die „Schikanen“. Ein Spielvergnügen der besonderen Art, ganz frei von Turnierergebnissen, obwohl, auf den Sieger wartete auch ein Pokal. . .

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