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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Gute Abwehrarbeit zahlt sich aus

07.11.2011

SANDKRUG Klar, Henning Sohl war zufrieden. „Derby gewonnen. Die ersten zwei von sechs Punkten, die wir im November holen wollen, haben wir“, sagte der Trainer der Oberliga-Handballer am Sonnabend über den 29:21 (15:13)-Heimsieg über den TV Cloppenburg. Richtig freuen konnte er sich darüber allerdings nicht. „Das alles wird von Florians Verletzung überschattet“, bestätigte Sohl.

TSG-Linksaußen Florian Smarsli hatte sich im ersten Angriff seiner Mannschaft verletzt. Nach einem Kempa-Anspiel hatte er den Ball im Sprung zurück in den Rückraum gespielt und fiel anschließend hart auf seinen Ellenbogen. Dabei zog er sich einen Bruch im Gelenk zu. Der 25-Jährige wird wohl eine lange Pause einlegen müssen.

Seinen Mitspielern war der Schreck durchaus anzumerken. Sie kamen zunächst nicht richtig in Schwung. Vor allem das Angriffsspiel, in dem zunächst Alexander Stein und später auch noch Fabian Knieling auf der linken Seite eingesetzt wurden, lief nicht rund. Erschwerend kam für die TSG hinzu, dass TVC-Torwart David Albrecht eine starke erste Halbzeit spielte. Vor allem der starke Robert Langner hielt seine Mannschaft mit entschlossenen Einzelaktionen in der Spur. Er überzeugte auch in der Deckungsmitte als Organisator der 6:0-Formation.

Die Cloppenburger drosselten, wenn der Konter nicht gelang, das Tempo. Sie versuchten, mit sicher und lange ausgespielten Angriffen Lücken in der TSG-Abwehr zu provozieren. Das gelang phasenweise ganz gut. Nach 23 Minuten lag der TVC sogar vorn (11:10). Darauf reagierte Sohl. Er ließ seine Abwehr fortan in der 5:1-Aufstellung agieren, in der Stein oder später Knieling als Vorgezogene die Kreise der TVC-Rückraumspieler stören sollten. Das zeigte nach einer kurzen Umstellungsphase (11:13, 27.) positive Wirkung. „Wir brauchten Ballgewinne“, erklärte Sohl seine Maßnahme. In den letzten 100 Sekunden vor der Pause nahmen seine Spieler den Cloppenburgern, die sich zwei Zeitstrafen eingefangen hatten, noch dreimal das Spielgerät ab: Die TSG ging mit einem 15:13-Vorsprung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel funktionierte die TSG-Defensive dann richtig gut. In den folgenden 18 Minuten kassierten die Sandkruger nur drei Tore – zwei davon per Siebenmeter. „Es gibt so Tage, da triffst du als Trainer halt die richtigen Entscheidungen“, erklärte Sohl. „Es gibt aber auch ganz andere, da geht dann alles schief. Diesmal hat die Deckungsumstellung gefruchtet.“ Es war nicht die einzige Entscheidung, mit der er richtig lag. So ließ er Christoph Kuper im Tor, und der steigerte sich in der zweiten Halbzeit ganz deutlich. Trotzdem brachte Sohl noch zweimal Jan-Peter Steffens zu Siebenmetern. Mit Erfolg: Steffens hielt beide. Beim 21:16 parierte er gegen den zuvor fünfmal erfolgreichen Jürgen Erdmann (42.) und trug so dazu bei, dass sich seine Mannschaft entscheidend bis auf 24:16 (48.) absetzte.

Nach langer Verletzungspause kehrte Kreisläufer Boris Bruns aufs Feld zurück (55.). Und führte sich gut ein. Mit der ersten Aktion holte er einen Siebenmeter heraus, mit der zweiten kam er zu seinem ersten Saisontor.

Theo Niehaus (Trainer TV Cloppenburg): „Man kann in Sandkrug verlieren. Das steht außer Frage, denn die TSG hat eine gute Mannschaft und das Harzverbot ist auch nicht ohne. Allerdings bin ich mit der Art der Niederlage nicht einverstanden, denn wir haben es den Gastgebern insbesondere im zweiten Durchgang viel zu einfach gemacht.“

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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