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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Reitsport: Gutes Pflaster für den Nachwuchs

25.08.2015

Hollen Ein bisschen erinnert die Szenerie an Ferien auf dem Bauernhof: Saftig-grüne Wiesen, alte Bäume und grasende Rinder und Pferde – all das sehen Tabea-Marie (17) und Nina-Carlotta Meiners (14), wenn sie in ihrem Elternhaus aus dem Fenster schauen. Da ist es kein Wunder, dass es die beiden im Urlaub spätestens nach fünf Tagen wieder nach Hause, auf den Meiners-Hof in Hollen, zieht.

Dort gibt es für die beiden reichlich zu tun: Tabea trainiert Luc M, Carl M und Slibowitz M, Nina zieht es in den Sattel von Emmi M und Erna M. Alle fünf Pferde stammen – das verrät das „M“ hinter dem Namen – aus der familieneigenen Zucht.

In dritter Generation führen Dirk Meiners und Susanne Meiners-Kückens den Familienbetrieb in Hollen. Neben der Landwirtschaft mit Ackerbau, Mutterkuhhaltung und Rindfleischdirektvermarktung werden hier Stuten von Besitzern aus dem In- und Ausland betreut und deren Nachkommen aufgezogen. Zwei eigene Fohlen kommen jährlich zur Welt – so wie vor Jahren Slibowitz, Luc, Emmi und die „Youngster“ Erna und Carl.

Dass Hollen ein gutes Pflaster für junge Pferde ist, beweisen die Erfolge der beiden Meiners-Töchter im Springreiten und in der Vielseitigkeit. In Tabeas Erfolgsbilanz stehen unter anderem ein 11. Platz beim Bundesnachwuchschampionat 2012, aktuell Platzierungen in L- und M-Springen und bis zur Ein-Stern-Vielseitigkeit sowie – ganz aktuell – die Kreismeisterschaft im Springen. Auch Nina hat gerade ihre erste Vielseitigkeitsprüfung auf L-Niveau gemeistert; in Kürze steht für sie und Emmi das U15-Bundesfinale in Rüspel bei Sittensen an.

Beim Oldenburger Landesturnier in Rastede wurde Tabea Vierte, ihre Schwester Fünfte in der Meisterschaftswertung. Nina wurde zudem mit dem Fairness-Preis ausgezeichnet und stellte mit Erna das beste fünfjährige Pferd in der Nachwuchstour vor.

Sechs Tage in der Woche trainieren die beiden Mädchen, der Turnierplan gibt für die ganze Familie den Takt vor. „Aber wir reisen nicht von Meisterschaft zu Meisterschaft. Es wird nicht gezielt auf Erfolge hingearbeitet, sondern einfach bestmöglich geritten“, betont Dirk Meiners, der selbst auf dem Pferderücken groß geworden ist und seine Töchter – neben weiteren Trainern – auch unterrichtet. Mutter Susanne kümmert sich derweil um das Familienmanagement.

Auf die Frage, ob er damit gerechnet habe, dass seine Töchter eines Tages mit den Pferden aus der eigenen Zucht durchstarten, sagt Dirk Meiners: „Nein, zum Reiten gezwungen wird hier niemand. Aber ich habe es gehofft.“

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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