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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hällgren hängt Konkurrenz ab

29.04.2013

Wildeshausen Das Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ hatte sich die gebürtige Schwedin Elin Hällgren vom Reit- und Rennverein Schwarme wohl zu Herzen genommen. In der abschließenden schweren Springprüfung am Sonntagnachmittag auf dem Fillerberg in Wildeshausen ließ die Springreiterin auf ihrem Pferd „Conoc“ im Stechen des S-Springens der männlichen Konkurrenz keine Chance. Weitere Amazone war Sashia Astrup Jensen von der Turniergemeinschaft Wohlde, sie schied aber wegen Verweigerung aus.

Sieben Reiter hatten sich für den Großen Preis zuvor qualifiziert. Kein Paar „flog“ aber so schnell und ohne Abwurf durch den Stechparcours wie Hällgren auf „Conoc“. Die Zeitmessung zeigte am Ende 36,22 Sekunden bei null Fehlern. Das bedeutete am Sonntagnachmittag den Sieg beim Turnier des gastgebenden Reitvereins Leichttrab Wildeshausen. Ein schöner Erfolg für die Schwedin – und bei strahlendem Sonnenschein ein toller Start in die Grüne Saison, den die Wildeshauser Turniermacher mit hochkarätigem Leistungssport boten. Auf Platz zwei kam Bastian Freese auf „Diarado“ vom RV Oldenburger Münsterland (0/37,62), und den dritten Rang belegte mit Hilmar Meyer auf „Coverlady“ (0/39,29) ein Vereinskollege von Hällgren.

Parallel dazu lief auf dem 60-Meter-Eck die S-Dressur. Die besten 25 Reiter hatten sich zuvor für das Finale in einer M-Dressur qualifizieren müssen. Claudia Rüscher auf Fernstein vom RFV Greve überzeugte die Richter und erhielt 863 Punkte. Damit gewann sie die S-Dressur des Turniers. Auf Platz zwei kam Hermann Burger mit „Leyenda“ (RV Löningen-Böen-Bunnen) mit 858 Zählern vor Iris Schäfer auf „Don Fury“ vom RURV Rastede mit 851 Punkten. Claudia Schröder vom Gastgeberverein kam nicht unter die ersten Zehn.

Vereinsvorsitzender Siegbert Schmidt und dessen Turnierteam meisterten mit dem Abschluss des großen Reittur-niers vier arbeitsreiche Tage. Im Vorfeld waren der Dressur-Bereich, das Turnier-eck und die Abreitemöglichkeiten mit neuem Sand aufbereitet worden. Wässerung und weitere Bearbeitung brachten ein optimales Geläuf für den großen Sport.

Auch der Springplatz zeigte sich einmal mehr in Bestform. Kaum eine Reitanlage kann einen solchen Springplatz auf Gras präsentieren. Und da kam am Freitag der Regentag zumindest für die Bewässerung gerade recht.

Indiz für den guten Zustand der Turnierplätze ist auch das Startergebnis in den einzelnen Prüfungen. In den Prüfungen für den Pferdenachwuchs wurde die 100-Prozentmarke erreicht. Auch die anderen Prüfungen bewegten sich um die 90 Prozent Auslastung.

Besonders am Sonntag fand sich auch das entsprechend fachkundige Reitpublikum ein, um dem Turnierabschluss einen entsprechenden Rahmen zu geben. Am kommenden Wochenende hat noch der Reitnachwuchs auf dem Fillerberg das Wort, dann kommen die hiesigen Vereinsreiter zu ihrem Recht.

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