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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nachwuchs: Handballteam wie zweite Familie

15.12.2016

Neerstedt /Hude Die Handball-Frauen der Deutschen Nationalmannschaft sorgen bei den Europameisterschaften in Schweden für Furore. Die Männer von Bundestrainer Dagur Sigurdsson bereiten sich auf die anstehende Weltmeisterschaft im Januar 2017 in Frankreich vor – Handball ist eine beliebte Mannschaftssportart der Deutschen.

Auch im Oldenburger Land erlebt Handball großen Zuspruch – und der Landkreis verfügt über einige echte Nachwuchstalente. Zu ihnen zählen die Neerstedterin Laureen Hohnholt und die Huderin Mareen Rump. Sie sind wichtiger Bestandteil der weiblichen A-Jugend des VfL Oldenburg – Mareen als sicherer Rückhalt im Tor, Laureen als Spielmacherin im Rückraum – und träumen gemeinsam von einer Karriere auf der Handballplatte.

Dank ihrer Schwester kam Laureen zum Handballsport. Diese nahm die damals Sechsjährige mit zu ihrem Training des TV Neerstedt. Laureen war von Beginn an begeistert. Zunächst als Außenspielerin schulte die 17-Jährige mit der Zeit zur Rückraumspielerin um. Seit der B-Jugend hat sie sich nun auf die Position in der Rückraum-Mitte spezialisiert. Dank ihrer guten Spielübersicht führt sie das Team als Spielmacherin.

Auch Mareen fand den Weg zum Handball durch ihre Familie. „Ich war mit meiner Mama schon als kleines Kind in der Halle. Mit fünf Jahren, habe ich angefangen bei der HSG Hude-Falkenburg zu spielen“, berichtet die 18-Jährige. Zunächst als Feldspielerin schlug ihr dann ihr Vereins- und Auswahltrainer Detlef Heinze vor, den Platz zwischen den Pfosten zu übernehmen. „Jetzt habe ich ihm das alles zu verdanken“, geht ihr Dank aus tiefstem Herzen an den ehemaligen Coach.

Jugendbundesliga

Durch ihre guten Leistungen im Verein und auf den Auswahllehrgängen wurde der VfL Oldenburg auf die beiden aufmerksam, lud sie zu einem Probetraining in die Nachwuchsschmiede ein – und beide überzeugten. Seitdem sind sie fester Bestandteil der Nachwuchsteams und hoffen auf eine Zukunft als Bundesligaspielerin. Dafür dreht sich die gesamte Woche fast nur um den Handballsport. Vier Trainingseinheiten stehen wöchentlich auf dem Programm, dazu geht es für beide noch bis zu zweimal ins Fitnessstudio, ehe am Wochenende bis zu zwei Spiele anstehen. Viel Freizeit bleibt da nicht. Das ist für die beiden aber kein Problem. „Das Team ist wie eine zweite Familie für mich geworden“, erklärt Mareen.

Mit diesem Team steht am Wochenende der erste Zwischenrundenspieltag in der Jugendbundesliga auf dem Plan. In Bayern trifft Oldenburg auf den TV Ismaning. „Das wird eine schwierige Aufgabe, da Ismaning eine sehr gute Mannschaft hat und Favorit der Gruppe ist“, warnt Laureen, ist sich aber auch sicher: „Wir haben uns gut vorbereitet und werden am Wochenende alles geben, um die Punkte mit nach Oldenburg zu nehmen.“ Neben den Bayern trifft Oldenburg im Januar und Februar noch auf Bad Schwartau und Schwerin. „Wir wollen die nächste Runde erreichen“, gibt Oldenburgs Trainer Andy Lampe das ehrgeizige Ziel aus, das DM-Viertelfinale bedeuten würde.

Mit Leidenschaft dabei

Als wichtige Stützen sollen dabei die beiden Landkreislerinnen helfen. „Mareen gibt dem Team eine gewisse Sicherheit und Stabilität mit ihren guten Leistungen im Tor“, lobt der Coach seine Keeperin, die sich immer perfekt auf die Gegnerinnen einstellt. „Sie ist ein starker Rückhalt und zeigt in wichtigen Phasen ihr Können, indem sie freie Würfe pariert“, pflichtet ihm Laureen bei.

Sie selber ist die rechte Hand des Trainers. „Laureen ist meine Chefin in Angriff und Abwehr. Sie führt klug Regie und weiß, wie sie das Team leiten muss“, erklärt Lampe. Und Mareen weiß: „Sie motiviert im Spiel immer alle und setzt ihre Mitspielerinnen perfekt in Szene.“

Für die Torhüterin ist es bereits die letzte Saison in der Handball-Jugend, danach darf sie nur noch bei den Frauen eingesetzt werden. Ihr Ziel für die Zukunft: „Es wäre toll, wenn ich den Sprung in die erste Mannschaft vom VfL schaffe und somit in der 1. Bundesliga spiele.“ Laureen darf noch ein Jahr länger bei den A-Juniorinnen angreifen: „Mein Ziel ist es, weitere Erfahrungen in der Jugendbundesliga zu sammeln und die Spiele gegen leistungsstarke Gegner zu nutzen, um mich weiterzuentwickeln.“

Beide brennen darauf, weiter alles für ihr Team, ihren Verein und den Sport zu geben, denn für sie ist Handball ein dynamisches, schnelles, kraftvolles Spiel mit Teamgeist und vielen Emotionen.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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