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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Harmloser TSV Ganderkesee verliert Kellerduell

25.04.2016

Ganderkesee Die Enttäuschung bei den Fußballern des Bezirksligisten TSV Ganderkesee nach dem 0:1 (0:1) beim VfL Oldenburg II am Freitagabend war riesig.

Die Spieler sanken auf den Boden oder schlichen mit gesenkten Köpfen vom Kunstrasen. Trainer Daniel Lachmund lehnte sitzend an einem Torpfosten und hielt sich fassungslos beide Hände vor das Gesicht. Die Oldenburger Spieler dagegen bejubelten im Mittelkreis ihren Sieg im für beide Mannschaften so wichtigen Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Beide Teams haben jetzt 21 Punkte, Ganderkesee liegt wegen des besseren Torverhältnis auf Platz 13 vor den Oldenburgern.

„Unser großes Problem ist das Tore schießen“, klagte Lachmund später. Dabei hatte seine Elf zwei große Chancen zum 1:0. Erst hatte Michael Eberle sich links im VfL-Strafraum durchgesetzt, traf aber nur den rechten Pfosten (18.). Fünf Minuten später konnte Manuel Carrilho einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbringen. „Wir hatten vor dem 0:1 unsere Torchancen. Wenn wir da das 1:0 machen, verlieren wir das Spiel auch nicht“, ärgerte sich Co-Trainer Roland Feist. Das Tor machte aber Stefan Rupprecht mit einem Foulelfmeter eine Minute vor dem Pausenpfiff für den VfL. Nach einem Ballverlust von Sven Apostel lief Rupprecht in den TSV-Strafraum. An der Torauslinie versuchte Jan-Hendrik Kerner zu klären – er traf Ball und Gegner. Der Gefoulte selbst ließ Felix Dittrich mit seinem Flachschuss ins linke Eck keine Chance. „Der Strafstoß war berechtigt, aber unnötig. Apostel hätte den Ball früher klären müssen, außerdem stand Rupprecht mit dem Rücken zum Spielfeld fast auf der Torauslinie“, meinte Feist.

Nach Wiederbeginn machte der TSV mehr Druck und kam auch zu zwei guten Möglichkeiten. Bei Timur Nakips Freistoß aus 18 Metern war VfL-Keeper Yannick Zytur auf dem Posten (56.). Drei Minuten später setzte sich Eberle links im Strafraum durch, traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz. Nach 70 Minuten war beim TSV die Luft raus, die Spieler ließen den Ball nicht mehr laufen, sondern versuchten ihr Glück mit langen Bällen. In den letzten zwölf Minuten hätten die Oldenburger das Ergebnis deutlicher gestalten müssen, allein Rupprecht vergab drei sehr gute Einschussmöglichkeiten.

Die Niederlage des TSV war am Ende auch verdient, weil die Mannschaft vor dem Tor der Oldenburger zu harmlos und bis auf die Zeit der Drangperiode von der 46. bis zur 70. Minute kein Bezirksliganiveau nachweisen konnte.

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