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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Harpstedt setzt auf Kontinuität

07.07.2020

Harpstedt Die Bilanz von Jörg Peuker als Trainer des Harpstedter TB in der Fußball-Kreisliga kann sich durchaus sehen lassen. Der Übungsleiter, der zur neuen Saison bereits in sein fünftes Dienstjahr gehen wird, belegte in den letzten drei Jahren jeweils einen Platz unter den ersten drei Mannschaften. Zum ganz großen Wurf des Aufstiegs hat es bisher aber nicht gereicht.

Umso mehr bedauerte Peuker die Entscheidung des Abbruchs wegen der Corona-Pandemie, da er sehr gerne – auf Platz drei liegend – die Saison zu Ende gespielt hätte. Schließlich hätte es für den Vizemeister die vage Chance gegeben, in einer Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga zu spielen. „Selbstverständlich akzeptiere ich die Gegebenheiten, die wohl kaum eine andere Lösung zugelassen hätten. Letztlich muss man sich schütteln und daraus Motivation für die neuen Aufgaben ziehen“, bemerkte Peuker.

Die Zeit ohne Fußball habe ihn „richtig kirre“ gemacht, schildert der 46-Jährige. „Ich bin wie ein Tiger im Käfig hin und her gelaufen. Vor lauter Warterei habe ich mich in Gartenarbeit gestürzt und hätte fast einen grünen Daumen bekommen, was meine Frau wahrscheinlich gefreut hätte.“ Doch auch den HTB-Spielern scheint es ähnlich ergangen zu sein – und so war es für Peuker schön zu sehen, „wie sie mit großer Freude ihre fußballerische Arbeit wieder aufgenommen haben“. Die Jungs seien einfach froh, wieder auf dem Platz zu stehen. „Wir hatten fast bei jeder Einheit über 20 Spieler, die teilweise herumtollten wie junge Welpen“, berichtet Peuker. Wenngleich sich die Trainingseinheiten, die bis Ende Juni zweimal wöchentlich stattfanden, aufgrund der Abstandsregel „etwas merkwürdig“ angefühlt hätten. „Wir haben innerhalb des Teams ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Sich nicht richtig begrüßen und keine Umarmung machen zu können, hat etwas von einer komischen Atmosphäre.“

Aktuell hat Peuker sein Team in eine zwei- bis dreiwöchige Pause geschickt, wobei die Spieler Stabilisierungsaufgaben an die Hand bekommen haben und Laufeinheiten absolvieren sollen. Nach der Pause hat der HTB-Trainer das Ziel, die eingespielte Mannschaft intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. Er freut sich, dass sein Kader „mehr oder weniger komplett“ zusammen bleibt. Lediglich Burak Demirci wurde der Aufwand zu groß, der Mittelfeldspieler hat sich in seinem Wohnort Lohne dem SV Amasyaspor angeschlossen. Kleine Fragezeichen stehen hinter Nils Klaassen, Matthias Ellermann und Alexander Geisler, die ihr Studium beendet haben. Verstärkung aus den eigenen Reihen wird es derweil mit dem A-Jugendlichen Ole Volkmer geben. „Er bringt fußballerisch alles mit“, freut sich Peuker schon auf das Talent.

Mit folgendem Satz schloss der HTB-Trainer die vergangene Saison ab und sieht gleichermaßen in die Zukunft: „Ein unschönes Ende ist auch immer ein Beginn von etwas anderem – und wer weiß, ob das nicht noch schöner wird.

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