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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Neuer Bus für stolzen Harpstedter Jubilar

26.08.2019

Harpstedt Willi Laue, „Vater“ und Ideengeber der Harpstedter Jugendfeuerwehr sowie erster Jugendfeuerwehrwart nach der Gründung 1969, hatte es sich am Samstagnachmittag auf dem Koemsgelände auf einem Sitzplatz im Schatten gemütlich gemacht. Von hier aus konnte er die „Spiele ohne Grenzen“ von vier Kinderfeuerwehr­teams (6 bis 12 Jahre), acht A-Gruppen- (zehn bis 14 Jahre) und 20 B-Gruppenmannschaften (10 bis 18 Jahre) bestens beobachten.

1969 galt die Jugendfeuerwehr in Harpstedt als Vorbild für andere Wehren. Was daraus geworden ist, das zeigte das bunte Bild auf dem Koemsgelände am Samstag. Weit über 330 Mädchen und in Jungen aus den Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg sowie drei Gastjugendwehren, eine aus Friedeburg und zwei aus Groß Mackenstedt-Heiligenrode, wetteiferten an den zehn Stationen (sieben waren es für die Kinder) um Punkte und Platzierungen.

Dabei galt die Wertung im „Spiel ohne Grenzen“ als Zwischenergebnis für das Gesamtabschneiden bei der Mini-Olympiade. Für die Kinderfeuerwehren, angetreten waren jeweils zwei Teams aus Harpstedt und Ganderkesee, ging es zugleich auch um den Sieg in der Mini-Olympiade, da die Kinderfeuerwehren nicht mehr am abschließenden Schlagball-Turnier teilnehmen. Weil beide Kinderwehren jeweils gleich auflagen, gab es auch zwei Sieger in der Mini-Olympiade 2019. Den Wettbewerb „Spiel ohne Grenzen“ entschieden die Harpstedter für sich. In der Tageswertung standen sie damit als Sieger dar. Zuvor hatten die Ganderkeseer den Orientierungsmarsch für sich verbuchen können.

In der Gruppe A gewann die Jugendwehr Sandhatten 1 (721 Punkte ) vor Prinzhöfte, Horstedt und Klein Henstedt 1 (681) und Wildeshausen 2 (652). In der Gruppe B holte PriHoKleHe 1 (674) vor Schierbrock-Schönemoor 1 (669) und Beckeln 1 (651) den Sieg im Spiel ohne Grenzen.

Bevor es an die Grußworte ging, freute sich der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt, Stephan Bruns, für die Jugendfeuerwehr einen Kleinbus T5 mit neun Sitzplätzen an Jugendfeuerwehrwartin Jana Siemers übergeben zu können. „Um die 30 Jugendwehrmitglieder befördern zu können, bedarf es eben auch eines weiteren fahrbaren Untersatzes. Den haben wir nach langer Suche in Dresden gefunden“, sagte Bruns und überreichte die Schlüssel an die Jugendfeuerwehrwartin symbolisch. 15 000 Euro machte der Förderverein für die Neuanschaffung locker. Dazu kamen Spenden von Kfz Wachholder und Kfz Landgraf für eine Anhängerkupplung.

Neben Grußworten von Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse und Kreisfeuerwehrwart Andreas Tangemann, verbunden mit einem Geldgeschenk, lag es an Bezirksjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon, eine Ehrung vorzunehmen. Er überreichte Rüdiger Wolle die Florian-Medaille des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes für besondere Verdienste. Neben der Aufbewahrung der Zelte für die Jugendwehren, sind Organisations- und Verwaltungsaufgaben von Wolle geschätzt. Außerdem setzte er sich für die Kinder- und Jugendwehr ein.

Nach dem offiziellen Teil traten die Teams die Rückreise an. Das bunte Treiben auf dem Koemsgelände löste sich relativ schnell auf. Die Harpstedter waren auch ein Stück erleichtert, denn sie hatten die logistische Herausforderung mit Bravour gemeistert.

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