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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Geschwister sitzen fest im Sattel

15.05.2018

Harpstedt Die Sonne strahlt am frühen Sonntagnachmittag auf die Anlage des Reitclubs Sport Harpstedt. Zwei Tage lang ist Groß Köhren der Anlaufpunkt für die Reiterinnen und Reiter der Region. Für das Mai-Turnier vom Reitclub gibt es auch 2018 insgesamt 850 Nennungen. „Die meisten Teilnehmer kommen aus Wildeshausen, Twistringen, Sulingen oder Harpstedt“, sagt Pressewartin Manuela Meyer über die Vielfalt der Starter. Auch Lukas Brüning, der beinahe an jedem Wochenende an einem Reitturnier teilnimmt, geht an diesem Wochenende in Harpstedt an den Start.

Dabei lässt der Nachwuchsreiter kaum eine Prüfung aus. Somit bleibt Lukas zwischen den verschiedenen Wettbewerben kaum Zeit. Gerade noch hat er auf Cordonlan den Standard-Spring-Wettbewerb ohne Fehlerpunkt in einer Zeit von 42,02 Sekunden gewonnen und sich auf die Ehrenrunde gemacht. Jetzt liegt der Fokus bereits auf dem anstehenden Mannschaftswettbewerb. Ohne Cordonland, dafür gemeinsam mit seinen Teamkollegen, befindet er sich auf dem Sprunggelände, geht die Wege ab und blickt konzentriert auf die Hindernisse. „Hier schaue ich, wo man auf der Strecke vielleicht Abkürzungen nehmen und Zeit sparen kann“, erklärt der 13-Jährige.

Im Mannschaftsspringen ist er der Erste aus dem vierköpfigen Team „Hof Brüning“, zu dem auch Karolin Madita Stöver, Sophie Just und seine Schwester Jannie gehören. Lukas legt – jetzt auf Bünteeichen-Nicato – vor und bleibt fehlerfrei. „Ich bin sehr zufrieden wie es gelaufen ist“, sagt Lukas, der mit sieben Jahren anfing zu reiten und jeden Tag in der Woche trainiert. Mit Erfolg: In vier Einzelwettbewerben belegte er einen Platz unter den ersten Drei.

Seine vier Jahre jüngere Schwester stand ihm in Nichts nach. Sie freute sich über drei Plätze unter den Top 3. In der Dressurreitprüfung Klasse A gewann sie auf Balu mit 7,50 Punkten, erzielte insgesamt 26 Punkte und erhielt damit den Wanderpokal als beste Reiterin des Turniers aus der Samtgemeinde. Sie ist es auch, die als Schlussreiterin des Teams an den Start geht – und den Erfolg des Mannschaftsspringens perfekt macht.

„Es ist natürlich super, dass das Wetter das gesamte Wochenende so mitgespielt hat“, freute sich Manuela Meyer über die vielen Sonnenstunden während der Prüfungen. „Dazu haben die vielen Helfer, von denen einige das gesamte Wochenende im Einsatz waren, uns tatkräftig unterstützt“, richtete sie ihren Dank an die Ehrenamtlichen. „Dadurch sind, wenn auf dem Reitplatz etwas gemacht werden muss oder ein Lautsprecher ausfällt, schnell helfende Hände zur Stelle.“ Zum Glück seien die zwei Tage aber ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. „Es gab nur einen Absturz mit Krankenhausaufenthalt“, so Meyer.

Im Herbst wird Harpstedt dann noch einmal die Reiter auf der Anlage begrüßen. „Das Turnier ist aber kleiner, es herrscht nicht ganz so viel Trubel“, weiß Meyer. „Das ist dann optimal für Anfänger.“

Sönke Spille
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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