• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bei Laura dreht sich alles um Handball

31.08.2017

Harpstedt Bei ihr dreht sich alles um den Handball: Laura Lampe aus Harpstedt nutzt am liebsten jede freie Minute, um in der Halle zu stehen, mit dem Ball zu prellen, Gegenspielerinnen auszutricksen – und natürlich Tore zu werfen.

In der gerade angefangenen Saison steht die 13-Jährige gleich vor mehreren großen Herausforderungen. Sie geht weiterhin mit ihrem Stammverein, der HSG Harpstedt/Wildeshausen, auf Punktejagd. Bei der HSG spielt Laura Lampe überwiegend in der weiblichen C-Jugend. Gleichzeitig möchte sie – so oft wie möglich – in der weiblichen B-Jugend von Harpstedt/Wildeshausen aushelfen. Neuerdings ist das Handballtalent außerdem mit einem Doppelspielrecht für den TuS Komet Arsten ausgestattet. Und als Krönung gehört die Harpstedterin seit April auch noch der Auswahlmannschaft des Niedersächsischen Handballverbands (HVN) an.

„Ich bin mindestens fünf Tage die Woche in der Halle“, erzählt Laura. Kein Wunder, denn das Training in Harpstedt (zweimal wöchentlich) und Arsten nimmt bereits drei Einheiten in Anspruch. Dazu kommen die Punktspiele für die beiden Vereinen. „Leider darf ich nur zwei Partien innerhalb von 48 Stunden bestreiten“, sagt die Nachwuchsspielerin. Aus diesem Grund seien ihre Mannschaften bemüht, die Spieltermine so zu planen, dass sie so oft wie möglich mitwirken kann. Die Trainingstermine mit der HVN-Auswahl belaufen sich auf zwei Einheiten pro Monat am Stützpunkt in Sandkrug. „Ich möchte so weit wie möglich kommen. Bundesliga wäre schön“, sagt Laura.

Da die weibliche C-Jugend von Harpstedt/Wildeshausen in diesem Frühjahr die Qualifikation für die Landesliga verpasst hatte, kam das Engagement mit Komet Arsten zustande. „Ich wollte gerne höher spielen, und dank einer befreundeten Auswahlspielerin aus dem Bremer Verband wurde der Kontakt nach Arsten hergestellt“, sagt die Rückraumakteurin. Das erste Punktspiel mit ihrem neuen Verein, der in der Vorrunde um einen Oberliga-Startplatz kämpft, verlief direkt erfolgreich – beim 36:17-Heimsieg gegen den ATSV Habenhausen steuerte Laura drei Tore bei. Damit schoss sich Komet gleich mal an die Ligaspitze.

Seit sechs Jahren spielt die junge Sportlerin schon Handball in Harpstedt. Dabei wurde ihr diese Sportart praktisch in die Wiege gelegt, denn Mutter Nina Lampe war viele Jahre als Torhüterin für den Harpstedter TB aktiv, unter anderem für die Frauenmannschaft in der Regionalliga. Vater Uwe Lampe ist heute noch Trainer, und Schwester Anna-Lena spielt ebenfalls (weibliche A-Jugend HSG Delmenhorst). Torhüterin zu werden wie ihre Mutter war für Laura übrigens nie ein Thema: „Ich stand von Anfang an auf dem Feld und wollte danach auch nicht mehr woanders hin“, lacht die 13-Jährige. Ihren Stärken seien der gute Wurf und das Durchsetzungsmögen. „Ich bin besser im Angriff als in der Abwehr. Das liegt aber daran, dass ich lieber Tore werfe als welche zu verhindern“, schmunzelt sie.