• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schwimmunterricht: Harpstedter trotzen dem Trend

21.02.2015

Harpstedt Das Wasser spritzt hoch im Lehrschwimmbecken im Delmebad in Harpstedt. Rund 20 Schüler der Klasse 2c tollen im kühlen Nass umher. Vom bundesweiten Trend – immer weniger Grundschüler können schwimmen – fehlt hier jede Spur. „Schüler, die nicht schwimmen können, sind hier die Ausnahme“, betont Sportlehrer Hinerk Halling.

Der jüngsten Studie der Kindergesundheit (KiGGs) zufolge, kann jeder sechste Grundschüler zwischen sieben und zehn Jahren nicht schwimmen. In Harpstedt spürt man von dieser Entwicklung allerdings wenig. Alle 14 Tage nutzen die Grundschüler aus Harpstedt und Dünsen das Lehrschwimmbecken für den Sportunterricht. Im Sommer stehe auch das Rosenfreibad zur Verfügung, erklärt Grundschulleiter Wolfgang Kunsch: „Spätestens zum Ende des zweiten Schuljahres haben sich die meisten Kinder an das Wasser gewöhnt.“

Auch bei der Schwimmsparte des Harpstedter Turnerbunds (HTB) sind die Schwimmkurse seit Jahren stets gut belegt. „Auf dem Dorf sind wir da sicher verwöhnter als in der Stadt“, sagt Übungsleiterin Marion Grambardt und lacht. Natürlich sei der Schwimmsport nicht so populär wie Fußball oder Handball. Aber die drei Trainingsgruppen sind mit 15 Kindern und Jugendlichen gut ausgelastet. „Mehr Schwimmer können wir in den einzelnen Gruppen nicht unterbringen. Dazu fehlen uns auch die ehrenamtlichen Trainer“, sagt Grambardt.

In Harpstedt seien die Möglichkeiten, sich früh an das Wasser zu gewöhnen, einfach super, so Grambardt: „Wo sonst können Schulen und Vereine im Landkreis ein Lehrschwimmbecken und ein Freibad zum Trainieren nutzen?“ Daher mache man im Schwimmverein nur selten die Erfahrung mit Kindern, die Angst vor Wasser haben. Zwei von 15 Kindern hätten anfangs Probleme damit, sich an das Wasser zu gewöhnen, schätzt Grambardt.

Als Wunsch für die Zukunft erhofft sich die Übungsleiterin, dass mehr Kinder nach dem Seepferdchen dem Schwimmsport erhalten bleiben. „Für den Großteil der Kinder ist das Seepferdchen das Wichtigste. Danach sind die meisten aber weg.“ Diese Entwicklung deckt sich aber wieder mit den Werten im gesamten Bundesgebiet. In der KiGGs-Studie wurde festgestellt, dass nur noch die Hälfte aller Grundschüler nach der vierten Klasse das Freischwimmer-Abzeichen ablegen. Ende der 80er Jahre waren es noch mehr als 90 Prozent.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Rufen Sie mich an:
04488 9988 2610
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.