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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hatten-Sandkrug legt Protest gegen Wertung ein

26.09.2011

JEVER Henning Sohl hatte sogar eine Nacht darüber geschlafen. Sein Ärger war trotzdem nicht verraucht. „Dieses Spiel durften wir nicht gewinnen“, sagte der Trainer der Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug am Sonntag über die Partie bei der HG Jever/Schortens, in der sein Team am Sonnabend ein 24:25 (9:9) hinnehmen musste. „Ich kann meinen Jungs nicht erklären, warum sie verloren haben. Ich finde, wir sind betrogen worden.“

Sohls Ärger richtete sich gegen das Schiedsrichtergespann Olaf und Mark Wagener (Moormerland). Es hatte eine schlechte Leitung abgeliefert, traf viele seltsame Entscheidungen – die meisten davon gegen die Sandkruger. „Die zwei Punkte sind mir egal“, sagte Sohl. „Jever ist eine kampfstarke Mannschaft, sie hat ein tolles Publikum. Hier kann man verlieren.“ Ihre Kampfkraft und gute Moral hätten die Jeveraner auch in der Partie gegen sein Team bewiesen, so der TSG-Trainer. „Die HG hat ein tolles Spiel gemacht. Das erkenne ich an. Und ich erkenne auch an, dass wir schlecht gespielt haben. Aber so eine Schiedsrichterleistung geht nicht. Das kann ich nicht dulden, dafür trainieren wir einfach zu oft.“ Die TSG hat Einspruch gegen die Wertung eingelegt. „Das mussten wir machen, um unsere Chance zu wahren.“ Die Spieler und Verantwortlichen der HG äußerten sich zur Leistung der Schiedsrichter nicht.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (9:9) setzte sich die TSG nach dem Seitenwechsel auf 15:12 ab. Diesen Drei-Tore-Vorsprung hielt sie bis zur 57. Minute. Dann glichen die Gastgeber aus. Dreißig Sekunden waren noch zu spielen, die TSG kam an den Ball. Ein Foul im Konter gegen Marco Kirschen sowie eine ebenfalls siebenmeterreife Aktion gegen Robert Langner hätten die Schiedsrichter dann nicht geahndet, so Sohl. Beide Spieler erhielten für ihre Reaktionen Zeitstrafen. Da die Mannschaften nicht mehr in voller Stärke auf dem Feld standen, ging die HG mit einer 4:3-Überzahl in den letzten Angriff. Kreisläufer Jan Bergmann kam an den Ball, scheiterte an TSG-Torwart Christoph Kuper. Doch der Ball prallte gegen den Fuß des im Wurfkreis stehenden TSG-Außen Florian Smarsli und sprang von dort ins Tor – der Sieg für die HG. Diese Entscheidung war allerdings wohl richtig (siehe Kasten).

In den Handball-Regeln des internationalen Verbands, der IHF, von 2010 wird in der Regel 9 erklärt, wann ein Tor gültig ist.

In Absatz eins der Regel „Der Torgewinn“ heißt es: „Gelangt der Ball ins Tor, obwohl ein Spieler der abwehrenden Mannschaft eine Regelwidrigkeit begangen hat, ist auf Tor zu erkennen.“ (Quelle: Internetseite des HVN)

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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