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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hatten-Sandkrug siegt nervenstark in Abstiegskrimi

11.02.2015

Landkreis Zwei Siege, ein Unentschieden und ein Nichtantreten: Die Landkreis-Teams in der Tischtennis-Bezirksliga Ost der Männer durchlebten in ihren Spielen am vergangenen Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Ausnahme war der TV Hude IV – der Tabellenvorletzte fuhr erst gar nicht zum Auswärtsspiel gegen den BV Essen.

TV Dinklage - VfL Wildeshausen 8:8. Es ging hin und her, beide Teams hätten auch gewinnen können. Im entscheidenden Moment war auf Helmut Rang und Carsten Scherf Verlass: Das Topdoppel der Gäste triumphierte im Schlussdoppel mit 11:3 im fünften Satz und retteten dem VfL einen Auswärtspunkt. Scherf war auch in den Einzeln bester Wildeshauser und blieb ungeschlagen.

Der Auftakt verlief schon verheißungsvoll, mit 2:1 ging der VfL in Führung, wobei alle drei Doppel im fünften Satz entschieden wurden. Diese Führung gaben die Wildeshauser bis zum 5:4 auch nicht aus der Hand. Anschließend mussten sowohl Guido Grützmacher als auch Rang im oberen Paarkreuz gratulieren, und somit lag Dinklage erstmals vorne. Danach ging es hin und her: Michael Rüdebusch und der überragende Scherf holten die Führung zurück, Hakemann und Gediga mussten anschließend zum 7:8 gratulieren. Rang/Scherf sicherten schließlich nach dreieinhalb Stunden Spielzeit das Remis.

Damit bleibt der VfL Tabellendritter (15:9 Punkte). „Der Relegationsplatz wäre zwar schön, ist jedoch nicht mehr erreichbar. Wir konzentrieren uns jetzt voll darauf, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen – und das wird schwer genug“, blickte Rang voraus.

TTSC 09 Delmenhorst II - TSG Hatten-Sandkrug 7:9. Den TSG-Akteuren fiel nach dem Erfolg eine Zentnerlast von den Schultern. Ziemlich genau vier Monate nach dem ersten Saisonsieg – ein 9:2 im Hinspiel gegen den TTSC – folgte nun endlich der zweite Erfolg. Mit 4:16 Punkten ist Sandkrug nun Drittletzter, vor dem TV Hude IV. Die beiden Teams werden den zweiten Absteiger neben Schlusslicht TTSC Delmenhorst (0:22) unter sich ausmachen.

„Glück musst du dir erarbeiten, und Pech bekommst du geschenkt“, sagte TSG-Urgestein Jens Büsselmann nach dem Abstiegskrimi. Nach dem 5:1 für die Delmenhorster wäre auch ein 1:7-Rückstand der Gäste möglich gewesen, die es aber irgendwie schafften, doch noch die Wende herbeizuführen. Maßgeblichen Anteil am glücklichen Sieg hatten Frank Szesny sowie das Schlussdoppel mit Marek Lipski und Björn Lakeberg.

TTV Cloppenburg - TV Hude III 6:9. Der Spitzenreiter wankte, aber er fiel nicht. Cloppenburg verlangte dem TVH, der zu Beginn 3:0 vorne lag, alles ab. Durch das Fehlen von Jörg Severin waren die Huder geschwächt. Ausgerechnet Ersatzmann Tim Feistel aus der vierten Mannschaft avancierte zum Matchwinner und setzte sich im finalen Einzel in vier Sätzen gegen Christian Möller durch. Wiederum eine Bank war Moritz Tschörtner, der seine Bilanz im oberen Paarkreuz auf überragende 25:1 Spiele ausbaute.

BV Essen - TV Hude IV 9:0 (kampflos). Da gleich drei Huder Spieler krankheitsbedingt ausfielen, stand die halbe Mannschaft nicht zur Verfügung. Ein Himmelfahrtskommando mit drei Ersatzkräften wollte der TVH, der selbst in Bestbesetzung krasser Außenseiter gewesen wäre, nicht zum Tabellenzweiten schicken. Die Quittung für das Nichtantreten ist ein Ordnungsgeld in Höhe von 150 Euro.

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