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Handball: Heißes Duell in Delmenhorst

28.11.2015

Neerstedt Dieses Duell gab es als Punktspiel schon lange nicht mehr. „Also ich kann mich nicht daran erinnern, wann es zuletzt war“, gibt Tim Schulenberg, Spielmacher des Handball-Oberligisten TV Neerstedt, vor dem Gastspiel seiner Mannschaft bei der HSG Delmenhorst (Sonnabend, 19 Uhr) zu.

Tatsächlich liegt es schon mehr als zehn Jahre zurück, dass sich Delmenhorst und Neerstedt gegenüberstanden. Es war in der Saison 2003/2004, als die beiden Konkurrenten in der Verbandsliga spielten – Neerstedt schaffte am Ende der Spielzeit den Aufstieg in die Oberliga.

Auch Neerstedts Trainer Jörg Rademacher, der „als Trainer an diese Partie herangeht wie an jede andere auch“, räumt dem Spiel eine „besondere Brisanz“ ein. Diese wird dadurch verstärkt, dass die Gastgeber nach der knappen Niederlage in Bremen auf dem drittletztem Platz stehen, während Neerstedt „mit dem Rucksack der zwei gewonnen Spiele“ daherkomme. Rademacher hätte es lieber gesehen, wenn Delmenhorst in Bremen gewonnen hätte: „Das wäre besser für uns gewesen. Die brauchen jetzt die Punkte. Delmenhorst wird brennen.“

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Dennoch freut er sich auf ein gutes Oberliga-Spiel in der stets gut besuchten Delmenhorster Halle. „Es kommen bestimmt noch einige Neerstedter mit. Je voller die Halle, desto besser für uns“, konstatiert Rademacher und fügt hinzu: „Das macht auch mehr Spaß.“ Am Sonnabend kann er nach der Rückkehr von Dominik Schützmann (Sperre) auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Der Delmenhorster Spielertrainer Andre Haake sieht derweil auch deshalb in den Gästen den großen Favoriten, weil sich seine Mannschaft nicht so intensiv wie gewohnt vorbereiten konnte. In Niklas Schanthöfer, Tobias Schenk, Tim Kieselhorst, Philipp Freese und Meik Schäfer trainierten gleich fünf angeschlagene Spieler nur eingeschränkt mit.

Doch will die HSG aus dieser Situation das Beste machen und den Nachbarn möglichst lange ärgern. Wichtig ist für Haake vor allem, im Angriff mit geduldigem Spiel die zuletzt so starke 5:1-Deckung des Gegners zu knacken und den starken Keeper Christoph Kuper nicht warm zu schießen.

„Die Situation ist für uns eigentlich ganz einfach: Wir sind klarer Außenseiter und wollen diese Chance nutzen“, schätzt Haake die Möglichkeiten ein. Deshalb ist für ihn alles andere als eine Niederlage eine große Überraschung – doch Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

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