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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Reiterverein unter Zeitdruck

03.04.2019

Höven Schon allein das Zeitfenster ist „sportlich“; doch mit sportlichen Herausforderungen kennt sich der Reiterverein Höven zum Glück bestens aus: Am Dienstag erfolgte der erste Spatenstich für den sogenannten Ebbe-Flut-Platz. Nun müssen die Arbeiten zügig vorangehen, denn der Zeitplan ist eng gesteckt. Ende Juni/Anfang Juli will der Verein sein 100-jähriges Bestehen mit zwei großen Turnieren feiern. Dann muss der neue, rund 4100 Quadratmeter große Platz fertig sein.

„Das Genehmigungsverfahren hat sich leider etwas hingezogen, so dass wir jetzt unter Druck stehen“, gestand die stellvertretende Vorsitzende Miriam Thormählen. Sie und ihre Vorstandskollegen Jörn Bittner und Arne Weber sowie Wardenburgs stellvertretender Bürgermeister Achim Grätz und Holger Hopster, Geschäftsführer der ausführenden Spezialfirma Hopster Reitboden, führten den symbolischen ersten Spatenstich aus. Nun heißt es: Ärmel hoch und angepackt.

„Sechs bis acht Wochen vor der ersten Nutzung muss der neue Boden ruhen, damit er sich setzen kann“, erklärte Reitboden-Experte Holger Hopster aus Haren (Kreis Emsland). Der neue Platz ermöglicht es den Hövener Reitern, fast das ganze Jahr über mit ihren Pferden draußen arbeiten zu können. Die Reithalle alleine reiche für den Trainingsbetrieb oft nicht mehr aus und eine zweite Halle sei mit zu hohen Folgekosten verbunden, so Miriam Thormählen. Etwas mehr als 300 Mitglieder zähle der Verein zurzeit, davon seien etwa die Hälfte Jugendliche.

Das Ebbe-Flut-Prinzip funktioniert mit verschiedenen Schichten, unter anderem aus Lava, mit Drainage-Rohren, Überläufen, Pumpen sowie einer Folie, durch die auf der Grundplanung eine „Wanne“ entsteht. Mit all diesen Elementen wird die Feuchtigkeit des Reitplatzes automatisch reguliert. So wird dem Boden bei viel Regen Nässe entzogen und bei Hitze Feuchtigkeit zugeführt. Auf lange Sicht erhofft sich der Verein durch den wetterunabhängigen Reitplatz, Turniere mit höherwertigen Prüfungen anbieten zu können, die wiederum ein interessantes Starterfeld nach Höven locken.

„Im Landkreis Oldenburg werden wir der erste Verein mit einem Ebbe-Flut-Platz sein“, meinte Vorsitzender Arne Weber.

380 000 Euro kostet der neue Platz inklusive einer neuen Zuwegung sowie einer Erneuerung und Umsetzung des Richterturms. Mit jeweils 100 000 Euro beteiligen sich Gemeinde Wardenburg, Landkreis Oldenburg und Landessportbund. Die restlichen 80 000 Euro erbringt der Verein durch Eigenmittel und Eigenleistungen.

Dass die neue Anlage rechtzeitig zum Jubiläum fertig wird, daran will keiner im Vorstand zweifeln. Schließlich ist vom 26. bis 30. Juni ein hoch dotiertes Springturnier ausgeschrieben, zu dem bereits bekannte Größen wie Sandra Auffahrt, Rolf Moormann und Mario Stevens zugesagt haben. Vom 12. bis 14. Juli findet dann noch ein Dressur-Turnier statt.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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