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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Rot-blauer Tupfer beim Schützenausmarsch

03.07.2018

Höven /Hannover Die Reiter sind noch immer voller Euphorie. „Das war super“, schwärmt Heiner Deye, Sprecher des Reiter-Fanfarenzugs Höven, vom riesigen Ausmarsch anlässlich des 489. Schützenfestes in Hannover. Mehr als 10 000 Schützen, Musiker und andere Gäste zogen am Sonntag vom Neuen Rathaus der Landeshauptstadt zum Stadion. Mittendrin im fröhlichen Lindwurm: die Reiter aus dem Landkreis Oldenburg. Gut 200 000 Zuschauer jubelten den Aktiven zu. Selten ist die Stimmung so gut gewesen, sagt Deye. „Die Straßen waren voll.“

Die Beteiligung an dem nach eigenen Angaben größten Schützenfest der Welt steht bei den Hövenern seit Jahren dick im Terminkalender. Es gab einmal eine Pause von zehn Jahren; doch seit vier Jahren fahren die Reiter wieder regelmäßig in die Landeshauptstadt. Normalerweise führen sie dort den gut zehn Kilometer langen Lindwurm an. Diesmal mussten sie allerdings dem Reiter-Fanfarenzug Visbek den Vortritt lassen. „Wir waren ganz überrascht, dass man die auch verpflichtet hatte.“ Die Hövener mussten ins Mittelfeld.

Der Ablauf bei derartigen Einsätzen ist Routine: Kurz nach 4 Uhr Start von den eigenen Ställen. Um 5 Uhr werden alle Pferde an der Reithalle Höven in den Lkw verladen. Die Aktiven fahren im Bus. Sattel, Uniformen und „weiteres Klimbim“, wie Deye sagt, benötigen eben Platz. Gegen 8 Uhr kam der Tross an der „HDI Arena“, dem Stadion des Bundesligisten Hannover 96, an. Vertreter des Festkomitees und Polizisten kontrollierten, ob alle Pferde die „Gelassenheitsprüfung“ absolviert haben – also in der Menge cool bleiben. Zugleich legten die 15 Aktiven ihre „Reiterpässe“ vor. Von der guten Organisation in Hannover war der Verein aufs Neue angetan.

Erneut führte Hans-Heinrich Backhus aus Sandkrug an der Kesselpauke den Tross an. Mit dabei seine drei Söhne Renke, Hendrik und Kersten. Ältester Aktiver war mit 75 Jahren Heino Deye. Die Reiter lieferten in ihren rot-blauen Uniformen inmitten des Schützengrüns wieder ein prächtiges Bild ab. Der Ausmarsch selbst dauerte gut eine Stunde. „Das ist angesichts der Temperaturen auch gut so“, bemerkt Deye. Wasser und Futter standen anschließend für die Tiere bereit. Und während die Pferde verladen wurden und gegen 16 Uhr zurück in Höven waren, genossen die Aktiven die Stimmung in der Landeshauptstadt.

Mit dem Umzug beim Karneval in Köln startet der Reiter-Fanfarenzug regelmäßig ins Jahr. Nach Hannover steht als nächstes, am 4. August, die „Cranger Kirmes“ in Wanne-Eickel auf dem Programm. Verhandelt werde noch über die Beteiligung am Oldenburger Kramermarkt.


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Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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