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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Reiten: Mehr Flut als Ebbe auf neuem Sandplatz

30.06.2020

Höven Endlich wieder ein Reitturnier – das dürften nicht nur insgeheim die Springreiter aus der Region gedacht haben, als sie die Ausschreibung für das „LateEntry-Springturnier“ des RV Höven in den Händen hielten. Drei Tage Springreiten von einfachen Stilprüfungen bis hin zum S-Springen mit Stechen gab die Zeiteinteilung her. Das allerdings alles unter Corona-Einschränkungen: Reiter nur mit einer Begleitung, keine Zuschauer, Mindestabstand und so wenig Kontakt wie nötig.

Damit klappte es bis zum Gewitter am zweiten Turniertag während des M**-Springens auch ganz gut. Als aber Blitz und Donner kamen, suchte jeder nur einen sicheren Unterschlupf – und da wurde es für den Moment schon eng. Aber für das Wetter konnte zu dieser Zeit auch niemand etwas. Auch nicht für den unter Wasser stehen Ebbe- und Flutplatz, der im vergangenen Jahr zum 100. Geburtstag des RV Höven mit viel Aufwand angelegt worden war.

Für Jörn Bittner, stellvertretender Vorsitzender und Turnierchef, sowie seine Mitstreiter eine unerwartete Herausforderung. Das M**-Springen musste unterbrochen werden, die Pause zog sich anschließend weitaus länger hin als zunächst noch erhofft. Die Folge: Das für 16 Uhr angesetzte S*-Springen mit Stechen wurde auf den Sonntag verlegt. „Die Teilnehmer zeigten dafür Verständnis und kamen am folgenden Tag noch einmal zur Prüfung“, sagte Bittner.

Das erneute Anfahren des Turnierplatzes lohnte sich dann auch. Vor allem für Massimo De Boeck. Der für den RuFV Lastrup startende Springreiter hatte „Cafe de Paris“ gesattelt und kam im Stechen mit einer Nullrunde und der Bestzeit von 33,55 Sekunden aus dem Parcours. Freuen konnte sich auch De Boecks Vereinskamerad Mario Stevens. Mit Baloubet und Cero landete der Lastruper auf den Rängen zwei und drei.

In der ersten Abteilung des M**-Springens am Samstag sicherte sich der Bad Zwischenahner Thorsten Pander mit Plot Green den ersten Platz, die zweite Abteilung gewann Lisa Maria Funke aus Visbek auf Limbarto. Sandra Auffarth (RV Ganderkesee) hatte Steve unter dem Sattel. Die Ganderkeseerin wurde Fünfte, gewann dafür aber die L-Springpferdeprüfung mit Comcador. Außerdem sicherte sie sich einen zweiten Platz in der M-Springpferdeprüfung.

Aus Sicht der hiesigen ländlichen Vereine konnte die TG Brüning-Hof mit zwei ersten Plätzen dominieren. Lukas Brüning gewann auf Cardonlan die erste Abteilung im A-Stilspringen, Lena Just mit San Salvador die zweite. Für den Veranstalter siegte Leni Charlotte Brinkmann mit Arvi Stapels Happy im Stilspringwettbewerb. Am kommenden Wochenende wollen die Dressurreiter beim Turnier in Höven ein Wort mitreden. Hoffentlich unterbricht dann nicht wieder ein Gewitter den Ablauf – das wünschen sich zumindest Bittner und Co...

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