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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nachwuchs springt auf heimischem Platz

29.06.2019

Höven Gleich drei Emporkömmlinge aus dem Reiterverein Höven trifft man dieser Tage bei dem Jubiläumsturnier am Hubertusweg in Höven. Während Saskia Kobe vor Kurzem den Verein verlassen hat und mittlerweile für den eigenen Stall antritt, sind Lasse Thormählen und Marc Wieting noch beim RV Höven aktiv. Alle drei vereint, dass sie bereits seit vielen Jahren in Höven reiten.

Wieting und Thormählen verbindet eine weitere Besonderheit. „Sie sind seit zehn Jahren die ersten Reiter aus dem eigenen Verein, die in der S-Klasse antreten“, freut sich Jörn Bittner, der zweite Vorsitzende des RV Höven.

Ein Kreis schließt sich

Für den RV Höven schließt sich damit gewissermaßen ein Kreis. Denn der letzte Reiter, der vor zehn Jahren in der höchsten Klasse für den Verein an den Start gegangen war, ist mit Hermann Decker ebenjener Reiter, der in diesem Jahr die Ehre hatte, den neu angelegten Turnierplatz am Mittwoch zum Auftakt zu eröffnen.

„Man freut sich schon, auf heimischem Boden zu reiten – insbesondere jetzt, auf dem neuen Platz – ist aber auch nervös“, gibt der 18-jährige Wieting zu. „Man will in Höven natürlich schon gut sein, weil viele Leute zugucken, die man kennt“, begründet Thormählen die latente Nervosität. Im Vergleich zu seinem ersten S-Springen ist der Reiter jedoch schon viel entspannter geworden. Sein erstes Springen in der höchsten Klasse ist Thormählen im ostfriesischen Timmel geritten. „Mit null Fehlern, da war ich sehr zufrieden“, erinnert er sich.

In Höven will er am Samstag und Sonntag bei bis zu vier Prüfungen antreten. „Man versucht natürlich, bis zum Springen die Pferde gut in Schuss zu halten“, erläutert der aus Bissel stammende Thormählen. Einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz sieht der 19-Jährige. „Ich habe die Pferde schon mal auf dem neuen Platz geritten und ihnen die Anlage gezeigt“, berichtet der seit acht Jahren im RV Höven aktive Sportler.

„Dabei sein ist alles“

Auch Wieting hat sich diesen Vorteil nicht nehmen lassen. Leistungsdruck macht er sich nicht: „Dabei sein und Spaß haben ist alles. Wenn es geht, aber gerne ohne Fehler“, lächelt Wieting. Das Wichtigste sei jedoch, dass das Pferd sich nicht verletze.

Der Streekermoorer absolviert derzeit eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Nebenbei wird geritten. „Ich habe meistens relativ pünktlich Feierabend und habe danach zum Glück Zeit für die Pferde.“ Wieting sieht den Reitsport als Hobby, das er gerne beibehalten würde. Schon als Baby sei er auf Ponys geritten, und nach wie vor freut er sich täglich auf die Pferde, die ihm helfen, Abstand vom Berufsalltag zu gewinnen. Sein erstes Turnier ist er im Alter von 13 Jahren geritten. Damals hatte er mit Carlotta sein erstes eigenes Pferd bekommen. Carlotta begleitet ihn seitdem. „Unseren größten Erfolg hatten wir vor zwei Jahren, als wir das S-Springen in Roffhausen gewonnen haben“, erinnert er sich. Wenn es gut läuft, bleiben dem Gespann noch zehn Jahre im Sport. Carlotta ist jetzt zehn.

Auch Thormählen ist mit den Tieren groß geworden und sammelte, bevor er mit 13 Jahren auf Pferde umstieg, bereits in der Jugend Wettbewerbserfahrung bei den Ponyspielen in Höven. Auch er würde das Springreiten gerne als Hobby beibehalten. Der Abiturient will in diesem Jahr eine Ausbildung zum Zimmermann beginnen. „Abends und auf Turnieren möchte ich aber nach wie vor reiten.“

Viele Jahre in Höven

Einen anderen Weg geht die 21-jährige Saskia Kobe. Für die gebürtige Wardenburgerin sind die Pferde zum Beruf geworden. „Das hat sich bei mir dadurch ergeben, dass mein Vater vor einiger Zeit den Entschluss gefasst hatte, eine eigene Anlage aufzubauen“, erklärt Kobe. Die Anlage in Wardenburg sei erstmal nur für den Sport gedacht. „Ich züchte nebenbei, und das wird wohl zunächst so bleiben.“ Kobe war über viele Jahre im RV Höven aktiv, erst mit der eigenen Anlage kam der Austritt. „Ich habe mit fünf Jahren aktiv im Verein angefangen und habe mit zehn Jahren meinen ersten Wettkampf geritten“, erinnert sie sich.

Seither sammelte sie beinahe 400 Platzierungen bei vielen Reitturnieren. Als ihren größten Erfolg betrachtet sie den Gewinn der silbernen Peitsche in Nörten-Hardenberg 2017 sowie den Sieg bei den Amateurfinals in Basel. „Und natürlich der Gewinn des Großen Preises von Höven“, lächelt Kobe. Sie ist bereits Mittwoch an den Start gegangen, in der A-Klasse. „Das war in Ordnung, es war erst ein vier Jahre altes Pferd, das ohne Fehler durchgelaufen ist.“ Richtig zur Sache geht es für Kobe am Samstag und Sonntag, wo sie in den Klassen M und S antreten will.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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