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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Abstiegsangst in Hoykenkamp

03.01.2019

Hoykenkamp Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wurde bei Handball-Landesligist TS Hoykenkamp so ziemlich alles auf „Null“ gestellt. Ausnahme-Handballer Deivas Eidukonis kehrte ins heimische Litauen zurück, Tim Streckhard und Bernd Spille suchten beim Oberligisten TSG Hatten-Sandkrug eine neue Herausforderung und Nicolas Skormachowitsch und Martin Wessels hängten ihre Handballschuhe endgültig an den Nagel. Damit nicht genug: Der neue Coach Lutz Matthiesen musste auch auf die Langzeitverletzten Timo Meier, Janko Freiwald, Christoph Müller-Hill und Hergen Schwarting verzichten.

So ging es mit einem kleinen Kader in die Vorbereitung und der TS-Trainer war froh, dass sich mit den Neuzugängen Marcel Kiel und Julien Hellwig die sehr lichten Reihen wieder etwas füllten. „Schon die Vorbereitungsspiele verliefen nicht wunschgemäß, es war aber von vornherein klar, dass wir zunächst gegen den Abstieg spielen würden“, sagt Lutz Matthiesen. So konnte man zu Saisonbeginn noch nicht unbedingt von einem Spielverständnis zwischen den Spielern reden, obwohl sich die Deckung mit dem neuen Abwehrchef Hannes Ahrens schon phasenweise gut präsentierte.

Das Zusammenspiel zwischen Coach und Team lief noch nicht so reibungslos wie gewünscht, denn die Akteure zeigten in den ersten Spielen nicht die Handschrift von Matthiesen. Vielmehr waren es sehr viele Einzelaktionen, die nicht immer zum Erfolg führten. Zwar zeigte die Turnerschaft immer wieder gute Begegnungen, verfiel in den nächsten aber wieder in die alten Muster, die phasenweise einem Hauruck-Handball ähnelten.

So war in mehreren Partien erkennbar, dass man bei einem Rückstand in den letzten zehn Minuten fast völlig den Faden verlor und Ballgewinne im Angriff überhastet und unvorbereitet abschloss. Gegen Tura Marienhafe verschenkte man in der Schlussphase völlig disziplinlos einen Dreitorevorsprung und musste am Ende noch froh sein, wenigstens einen Punkt gerettet zu haben. Jede Menge Nachholbedarf gibt es für die Spieler dazu bei den taktischen Vorgaben.

Den größten Sprung in spielerischer Hinsicht hat Linkshänder Tammo Peters gemacht, der auf der rechten Außenbahn sehr torgefährlich geworden ist und auch in der Deckung die Vorgaben von Matthiesen sehr gut umsetzt. Überzeugen konnte als herausragender Torjäger Sebastian Rabe, der zurzeit mit insgesamt 136 Treffern die Landesliga-Torschützenliste anführt. Mit 349 Toren liegt die Turnerschaft auf einem guten siebten Platz, doch 403 Gegentreffer bedeuten den letzten Rang. Nicht überraschend also, dass Hoykenkamp mit 5:21 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht und fünf Punkte Rückstand auf das sichere Ufer hat.

Nach der erneuten schweren Schulterverletzung von Hergen Schwarting im Spiel gegen Marienhafe handelte Matthiesen schnell und holte mit Niklas Lüdeke einen Spieler in sein Team, der die Lücke im Rückraum füllen sollte. Für den Coach ist klar: „Es muss richtig Druck gemacht werden, wenn die Klasse gehalten werden soll. Dafür muss die Abwehr weiter gefordert werden, doch wird auch Disziplin und Konzentration im Spiel erforderlich sein, wenn man weitere Spiele erfolgreich gestalten will.“ 15 Punkte – glaubt Matthiesen – wird Hoykenkamp noch für den Klassenerhalt benötigen.

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