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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: HVN-Elite trainiert in Hoykenkamp

23.06.2020

Hoykenkamp /Hude Zweikämpfe? Fehlanzeige. Duschräume? Weiter geschlossen. Doch trotz dieser Einschränkungen herrschte gute Stimmung in der Sporthalle Heide. Dort trafen sich am Sonntag 14 Spielerinnen der weiblichen Jugend (Jahrgänge 2005 und 2006) zu einem weiteren Tageslehrgang des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN).

„Es ist einfach schön, wieder Handball zu spielen“, strahlte Ida Seidel. Sie gehört zur weiblichen C-Jugend der HSG Hude/Falkenburg – ihre Mannschaft stellte bei der HVN-Maßnahme auch den größten Teil der Spielerinnen. „Wir arbeiten derzeit sehr regional“, erklärte Landestrainer Timm Dietrich. Anstatt die Talente – wie vor dem coronabedingten Shut-Down – zu zentralen Veranstaltungen zusammenzuziehen, verteilen sich die Spielerinnen derzeit auf fünf Lehrgänge quer durch Niedersachsen. „Aufgrund der Vorgaben ist das Training eben nur im Kleingruppensystem möglich“, sagte Dietrich. In Hoykenkamp wurde der HVN-Coach von Sabine Kalla und Dean Schmidt – dem Trainerduo der HSG Hude/Falkenburg – tatkräftig unterstützt. „Wir benötigen immer einen Trainer für fünf Spielerinnen“, begründete Dietrich.

Schon bei der ersten Übung war klar: Wer seine „Hausaufgaben“ während der vergangenen Wochen nicht gemacht hatte, würde an diesem Tag eventuell schlechte Karten haben. Denn der Landestrainer eröffnete den Lehrgang mit einem Shuttle-Run-Test – ein Belastungslauf mit Stopp-and-Go-Bewegungen. „Wir haben hier schon die Elite. Die Auswahlspielerinnen wissen, was gefordert wird“, beobachtete Sabine Kalla. Und auch Dietrich stellte zufrieden fest: „Die Mädels hatten den Auftrag, sich während der Pause fit zu halten. Das hat funktioniert!“

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Auch Ida Seidel war optimal vorbereitet. „Wir hatten unsere Übungen. Außerdem bin ich regelmäßig mit meiner Schwester Sarah, die bei Werder Bremen spielt, gelaufen. So konnten wir uns gegenseitig motivieren“, erzählte die Sandkrugerin. Vor der Corona-Pandemie hatte Ida drei- bis viermal pro Woche Handballtraining. Klar, dass ihr während der langen Zwangspause der Sport sehr gefehlt hat. „Zum Glück haben wir bei uns im Garten auch ein Handballtor, da konnte ich wenigstens ein bisschen werfen.“

Wurfübungen kamen natürlich auch am Sonntag nicht zu kurz, genauso wie die Bereiche Athletik und Koordination sowie Angriffsgrundbewegungen (Passspiel, Laufwege, Abschluss). Zweikämpfe blieben dabei komplett untersagt. „Alles andere geht aber gut“, berichtete der Landestrainer. Beim Werfen mit Blockspielerinnen würden sich die Mädchen an die Abstände halten. „Man merkt ihnen einerseits die große Euphorie an. Und trotzdem sind alle sehr sensibilisiert und halten sich an die Regeln“, lobte Dietrich die große Disziplin der Spielerinnen.

Ein großes Lob richtete er aber auch an die Vereine, die in den vergangenen Wochen einen sehr hohen Aufwand betrieben hätten, um trotz der Krise den Spielerinnen und Spielern ein Angebot zu bieten. Und auch beim HVN sei man froh über den Re-Start: „Es ist wunderbar, dass wir überhaupt wieder starten können“, betonte Dietrich. „Wir hoffen, dass nicht nur für die Heimatvereine unserer Talente, sondern für alle Clubs in Niedersachsen das Signal ankommt. Wir können schon eine ganze Menge auch unter Einhaltung der Vorschriften im Training bewegen.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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