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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: Hoykenkampern fehlt die Konstanz

12.07.2014

Hoykenkamp Der Aufenthalt in der Handball-Verbandsliga der Männer sollte für die TS Hoykenkamp nur ein kurzer sein. Nach ihrem Aufstieg mussten die Hoykenkamper ein Jahr später wieder zurück in die Landesliga. Der elfte Tabellenplatz (von 13 Mannschaften) mit 14:34 Punkten reichte nicht, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Den ersten Rückschlag für die Turnerschaft gab es bereits während der Vorbereitung, als sich mit Dirk Egbers ein ganz wichtiger Spieler verletzte und als Abwehrchef fehlte. Auch der sechswöchige Ausfall von Nico Skormachowitsch wegen einer Handverletzung trug mit dazu bei, dass die ersten vier Spiele verloren gingen. Dann schien aber der Knoten zu platzen, denn bei der HSG Nordhorn II kam die Turnerschaft mit 34:26 zum ersten Erfolg. Was folgte, war ein ständiges Auf und Ab: Starke Leistungen wechselten sich mit schwachen ab. Nach der Auswärtsniederlage beim späteren Mitabsteiger TSV Daverden sprach der Hoykenkamper Coach Thorsten Stürenburg sogar von „Arbeitsverweigerung“. Den Entschluss, als Trainer zurückzutreten, gab Stürenburg ausgerechnet nach dem begeisternden 26:25-Heimsieg gegen Spitzenreiter Tvd Haarentor bekannt. Seine Mannschaft hatte er bereits unmittelbar vor dem Spiel in Kenntnis gesetzt.

Einen Nachfolger zu finden gestaltete sich zunächst als recht schwierig, denn die bereits gegebene Zusage von Dirk Maske, der das Team bis zum Saisonende übernehmen sollte, wurde von ihm selbst wieder rückgängig gemacht, da nicht alle Spieler mitziehen wollten. So erklärte sich schließlich Martin Wessels, Trainer der TSH-Frauen, bereit, die Mannschaft zu betreuen. In den nächsten beiden Partien gegen Neuenhaus/Uelsen (26:28) und Bremervörde II (21:22) klebte der Turnerschaft dann das Pech förmlich an den Fingern. Zudem blieb auch das Training im gleichen Trott, so dass schließlich die zweite Mannschaft in das Training der Ersten integriert wurde. Im Endspurt um den Klassenerhalt gab es dann aber mit den Niederlagen gegen die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, HSG Nordhorn II (29:32), TSV Morsum (24:27) und HSG Varel-Friesland II (28:29), vermeidbare und völlig überflüssige Niederlagen.

Den Hauptgrund hatte Wessels auch schnell gefunden, denn es fehlte der Kampfgeist in der Mannschaft. Auch das Zusammenspiel ließ etliche Wünsche offen. „Von den Außenbahnen ging kaum Gefahr aus. Egal wen ich auf diese Position stellte, es waren häufig nur Anspielstationen“, resümierte Wessels. Erst als der Abstieg eigentlich schon besiegelt schien, rappelte sich die TSH noch einmal zu – drei Siege kamen jedoch zu spät, um das Wunder noch zu schaffen.

Wessels sah trotzdem positive Ansatzpunkte: „Tim Streckhard hat in den letzten Spielen einen guten Sprung nach vorne gemacht, denn er hat auf verschiedenen Positionen gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. Die Keeper Gregor Kleefeldt und Rolf Quast zeigten sich in den Spielen sehr konstant und waren mit vielen starken Paraden häufig ein starker Rückhalt.“

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