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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG erkämpft sich Heimsieg

23.04.2012

HUDE Gegen 18.20 Uhr wurde am Sonntag in einem Grill vor der Halle am Huder Bach kräftig Kohle nachgelegt. Es galt, die verdiente Stärkung für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg zuzubereiten, die soeben mit großem Einsatz, toller Moral sowie mit viel Geschick und ein wenig Glück gegen den Tabellenvierten GW Schwerin mit 27:26 (14:12) gewonnen hatten. Es war der dritte Erfolg des Teams aus den zurückliegenden vier Spielen. Dieser wurde anschließend – dank der vorangegangen Saisonabschlussveranstaltung der Weser-Ems-Liga-Mannschaft – noch ein wenig genossen.

In der Halle hatten die HSG-Spielerinnen für die Feierstimmung gesorgt, indem sie die gute Partie für sich entschieden. Für ihren Trainer Werner Rohlfs hatte das Glück einen Namen. „Hiske hat uns im Spiel gehalten“, lobte er seine Torhüterin Hiske Jacobi für eine überragende Leistung. Herausragend die Phase zwischen der 40. und 52. Minute, in der sie unter anderem drei der vier Siebenmeter abwehrte, die die Gäste in dieser Zeit erhielten, und so verhinderte, dass diese davonzogen.

Jacobi hatte bereits den Grundstein für die starke HSG-Vorstellung gelegt. Fünf Würfe parierte sie in den ersten neun Minuten, überdeckte so den nervösen Beginn der HSG-Offensive. Die steigerte sich aber zusehends, so dass der Vorsprung mit etwas mehr Glück – einige Versuche endeten an Latte oder Pfosten – sogar höher als 6:1 gewesen hätte sein können (12.). Dann fingen sich die Schwerinerinnen, denen in Kerstin Labs und Vivien Erdmann zwei Stammspielerinnen verletzt fehlten. Dank ihrer großen Stärke, dem schnellen Gegenstoß, machten sie aus fast jedem Ballverlust der HSG einen Treffer. Beim 6:6 (17.) hatten sie zum ersten Mal den Gleichstand erreicht.

Doch die HSG kam nicht aus dem Rhythmus, da sie wenig Fehler machte. Sie war gut auf die 5:1-Abwehr der Gäste eingestellt, spielte diese mit schönen Kombinationen immer wieder aus. Die 14:12-Führung zur Pause war verdient, auch weil die HSG mit ihrer 6:0-Abwehr die Positionsangriffe der Gäste gut im Griff hatte.

GW-Trainer Andreas Bartlau reagierte, schickte sein Team nach der Pause in einer 6:0-Abwehr zurück aufs Feld. Die erwies sich als etwas stabiler. Dass sich seine Spielerinnen aber in Richtung Siegerstraße bewegten, lag an Wendy Künzel. Die elffache Torschützin führte ihr Team mit knallharten Würfen aus dem linken Rückraum fast im Alleingang zu einer 23:20-Führung (47.). „Wir hatten nicht mehr die richtige Deckungsformation“, erklärte Rohlfs. Eine enge Deckung gegen Künzel brachte keinen Erfolg. Erst als er seinem Team die 5:1-Aufstellung verordnete, kehrte die Stabilität zurück. In dieser Phase kämpfte jede HSG-Spielerin für die andere – und dann war da ja auch noch Jacobi. Sechs Minuten vor dem Ende hatte sich die HSG das 25:25 erkämpft. Das 26:25 durch Franziska Bohlken (55.) glich Schwerin noch aus, den 27. HSG-Treffer, den Anja Mühlbach warf (58.), nicht mehr. Zwei Fehlpässe unterliefen dem GW-Team nach Ballverlusten der HSG. „Wir hatten schon Glück“, überlegte Rohlfs. „Andererseits: Das muss man sich ja erarbeiten. Der Sieg war auch verdient, weil wir nie aufgegeben haben.“ Vor der Halle wurden inzwischen freudestrahlend die ersten Würstchen verzehrt.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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