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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: HSG-Frauen mit letztem Aufgebot chancenlos – 15:35

23.02.2015

Dinklage /Bookholzberg Mit ihrem letzten Aufgebot verloren die Oberliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim TV Dinklage am Sonntag mit 15:35 (8:19). Mit Jana Folkerts, Bianca Herbec, Mareike Hermann und Jana Meenen fehlten nicht nur vier Stammspielerinnen, sondern die Hälfte der spielenden Mannschaft plagte sich mit Infekten herum und hätte eigentlich gar nicht auflaufen dürfen.

Unter diesen Umständen zeigte das Team von HSG-Trainer Stefan Buß in den ersten 20 Minuten eine engagierte Leistung, und auch in der zweiten Hälfte war die Deckung, wenn sie denn rechtzeitig hinten war, mit ihrem kämpferischem Einsatz nur schwer zu überwinden. Doch waren die Buß-Schützlinge gegen das hohe Tempo und den Angriffsdruck der Dinklagerinnen häufig chancenlos, denn dem HSG-Angriff unterliefen schon im Spielaufbau immer wieder einfache Fehler, die von den Gastgeberinnen gnadenlos über Konter zu einfachen Toren genutzt wurden. Auch das Dinklager Kombinationsspiel lief häufig wie am Schnürchen, und hier zeigten besonders Jana Stromann und Yvonne Nuxoll ihre Torjägerqualitäten.

Die Landkreislerinnen versuchten von Beginn an das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Das gelang zunächst auch recht gut. Im Spielaufbau wurde zwar wenig Druck gemacht, doch im 1:1-Spiel konnte sich die HSG besonders in der Anfangsphase immer wieder durchsetzen. So waren neben Wiebke Möller auch Lorena Krause, Katrin Hoppe und Jasmin Borchers erfolgreich und setzten bis zum 10:8 (17. Minute) immer wieder kleine Nadelstiche.

Erst als die Unparteiischen einen Strafwurf von Katrin Hoppe wegen Übertretens abpfiffen, wurde der Rückstand in der Folgezeit klarer, denn Dinklage setzte nun konsequenter nach und nutzte auch die Torchancen besser.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machte sich dann auch bemerkbar, dass Buß kaum Alternativen auf der Bank hatte, denn gerade die angeschlagenen Spielerinnen waren mit ihrer Kraft fast am Ende. Bis zum 14:26 (52.) hielt die HSG tapfer dagegen, danach brachen aber alle Dämme.

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