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Handball: HSG freut sich auf Oberliga

05.07.2014

Grüppenbühren /Neerstedt Bei den Handballteams aus dem Landkreis herrschte nach der abgelaufenen Saison in der Frauen-Landesliga große Zufriedenheit. Nach einem durchwachsenen Start erreichten die Spielerinnen des TV Neerstedt einen gesicherten siebten Platz im Mittelfeld. Die Überraschungsmannschaft der Saison war der Aufsteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, der als Liga-Neuling mit dem dritten Rang direkt den Durchmarsch in die Oberliga schaffte.

Die HSG-Trainer Stefan Buß und Timo Hermann hatten vor der Saison eigentlich nur den Nicht-Abstieg als Ziel ausgegeben. Dass man nun in der neuen Spielzeit neben der HSG Hude/Falkenburg als zweites Landkreisteam in der Oberliga starten wird, kommt auch für das Trainerduo vollkommen überraschend: „Meine Mädels haben eine sensationelle Saison gespielt und als Aufsteiger in vielen Spielen immer wieder überraschen können. Die gute Mischung aus jungen und routinierten Spielerinnen hat sich bewährt, und daran werden wir weiterhin arbeiten“, so Buß.

Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn fand die HSG immer besser zueinander und konnte sich im Verlauf der Spielzeit in die vordere Tabellenregion vorarbeiten. Groß war der Jubel dann schließlich, als die HSG sich im entscheidenden Landkreis-Duell gegen den TV Neerstedt durchsetzte und die Konkurrenz aus Nordhorn patzte.

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Buß ist auch für die Oberliga-Saison optimistisch: „Die Mannschaft soll die Spiele in der Oberliga genießen. Was am Ende dabei herauskommt, wird man dann sehen.“ Auch in der neuen Saison sollen die „alten Hasen“ die Mannschaft führen, Sonja Gode und Lorena Krause aus der A-Jugend sind bereits voll in die Mannschaft integriert. Auch Ilka Schmidt, die sich bereits im ersten Landesliga-Spiel einen Kreuzbandriss zuzog, wird wieder auflaufen. Aus beruflichen Gründen wird Julia-Anna Kant nicht mehr dem Kader der Ersten angehören.

Vor mehr Probleme sah sich Neerstedts Trainer Maik Haverkamp bereits vor der Saison gestellt. In der Vorbereitung verließen unter anderem die Leistungsträgerinnen Melanie Ahrens und Patricia Otremba das Team. Umso mehr war Haverkamp mit dem Erreichten zufrieden: „Es war eine schwierige Aufgabe, die neu formierte Mannschaft mit vier Zugängen und vier Rückkehrerinnen zu einer Einheit zu formen. Deshalb war zunächst der Klassenerhalt das erklärte Ziel.“

Nach nur einem Sieg aus sechs Partien zu Saisonbeginn brachte erst eine Serie von elf Punkten aus den folgenden sechs Spielen das Team ins gesicherte Mittelfeld. Bis zum letzten Spieltag blieb es aber spannend, da sich Neerstedt, das durch zahlreiche Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, schon durch kleine Rückschläge schnell verunsichern ließ. Erst der 23:20-Erfolg gegen Lohne konnte den sicheren Klassenerhalt am letzten Spieltag unter Dach und Fach bringen.

Nun wird es erneut einen Umbruch im Team geben. Torhüterin Bianca Eilers (HSG Wilhelmshaven) und Anneke Lüschen verlassen das Team. Torhüterin Sina Huntemann (Oldenburg), Cordula Schröder-Brockshus (HSG Hude/Falkenburg), Laura Jepsen (Oldenburg) sowie die Rückkehrerinnen Manuela Mertens und Nadine Menkens werden das Team in der kommenden Saison verstärken.

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