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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG liefert beste Saisonleistung ab

12.03.2012

GANDERKESEE „Es geht doch!“ Die Aussage von Werner Lingenau wurde nach dem 27:24 (13:10)-Sieg der HSG Hude/Falkenburg gegen den Rostocker HC zum Satz des Tages. Der HSG-Vorsitzende hatte sich am Sonnabend als Hallensprecher betätigt und sich schon zur Pause mit eben jenem Satz über die 13:10-Pausenführung des Tabellenvorletzten gefreut. Für die Drittliga-Handballerinnen der HSG war es der vierte Saisonerfolg – und der war hochverdient.

Maximale Leistung vor minimaler Kulisse: Für Hudes Trainer Werner Rohlfs war es „die beste Saisonleistung. Heute passte alles. Zudem waren alle Spielerinnen gewillt, unbedingt zu gewinnen. Für diesen Willen wurden alle belohnt.“ Die ungewöhnliche Spielzeit am Sonnabendabend wurde von den eigenen Fans nicht so recht angenommen, denn nur 50 Zuschauer, darunter eine mehrköpfige lautstarke Gruppe aus Rostock, kamen in den Genuss eines unterhaltsamen Handballspiels mit Happy End.

„Das war Kampf pur. Irgendwann habe ich nur noch auf die Uhr geguckt und gehofft, dass das Spiel bald vorbei ist und wir das Ding gewinnen. Super, dass wir es geschafft haben, das ist einfach nur geil“, ließ Janna Müller ihren Glücksgefühlen freien Lauf. Die 23-jährige Linksaußenakteurin gehörte in einer starken HSG-Auswahl zu den Aktivposten. In der hektischen Schlussphase erzielte sie bei angezeigtem Zeitspiel aus dem Rückraum das 26:24 (58.). Als anschließend auf der anderen Seite die nur für Siebenmeter eingesetzte Torhüterin Hiske Jacobi einen Strafwurf von Lisa Goldschmidt abwehrte, war der Triumph besiegelt.

Die überragende Mareike Zetzmann, die insgesamt beachtliche 15 Tore markierte und alle acht zugesprochenen Siebenmeter verwandelte, krönte ihre tolle Leistung mit dem letzten Treffer des Abends. Neben Müller und Zetzmann ragten auch Torfrau Katharina Woltjen – der Jacobi-Ersatz glänzte mit zehn Paraden – sowie die unermüdliche Anja Mühlbach heraus.

„Schade, dass es heute nicht so viele Zuschauer waren. Die haben wir vermutlich letzte Woche vergrault“, meinte Janna Müller und erinnerte sich ungern an das enttäuschende 19:28 gegen den Buxtehuder SV II zurück. Gegen Rostock folgte die perfekte Antwort auf das Debakel: Mit der kaum für möglich gehaltenen Wiederauferstehung eroberten die HSG-Spielerinnen ihre Fans im Sturm zurück. Das Team hatte gegen Rostock nur eingangs Probleme und lag mit 0:2 (2.) und 2:3 (6.) zurück. Mit vier Treffern in Serie zum 6:3 (11.) legte der Abstiegskandidat den Grundstein für den späteren Sieg und gab die Führung nicht mehr ab.

„Jetzt haben wir allen Grund zu feiern“, lachte Janna Müller mit ihren Mitspielerinnen um die Wette. Seit dem 9. Oktober (25:16 gegen Stade) hatte Hude/Falkenburg seit 153 Tagen zu Hause nicht mehr die Oberhand behalten. Während die Rostocker Frauen, die das Hinspiel noch mit 29:16 gewonnen hatten, eine vierstündige Frustfahrt zurück an die Ostsee vor sich hatten, sehnte sich die Huder Erfolgstruppe einem ausgelassenen und sicher auch feuchtfröhlichen gemeinsamen Kegelabend entgegen. „Der hätte aber auch stattgefunden, wenn wir nicht gesiegt hätten“, so Müller. Dass der Abstieg in die Oberliga dennoch kaum zu verhindern ist, daran verschwendet die HSG keine Gedanken – der Augenblick zählt.

Die HSG treibt ihre Planungen für die neue Saison voran. Werner Rohlfs wird wohl auch bei einem Abstieg in die Oberliga als Trainer weitermachen, eine Einigung soll noch in diesem Monat erfolgen. Dagegen werden Torhüterin Hiske Jacobi und Rückraumspielerin Anja Mühlbach nicht mehr zur Verfügung stehen. Ansonsten soll der Kader zusammengehalten und mit einigen Neuzugängen ergänzt werden.

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