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Handball: HSG verspielt                     Heimsieg

17.11.2014

Ganderkesee Die Serie hält, doch der erste Minuspunkt der neuen Saison ist auf dem Konto: Der BV Garrel hat der HSG Hude/Falkenburg im Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Frauen am Sonnabend ein 34:34 (19:18) abgerungen. Es wurden somit Erinnerungen an das 26:26 vom letzten Spieltag der vergangenen Saison wach, das ebenfalls in der Halle am Steinacker in Ganderkesee ausgetragen wurde. Die HSG verweilt unverändert hinter dem ATSV Habenhausen mit 11:1 Zählern auf dem zweiten Rang in Lauerstellung.

„Den Sieg haben wir leicht aus der Hand gegeben, darüber ärgern wir uns tierisch“, zeigte sich HSG-Trainer Thorsten Stürenburg enttäuscht vom Ergebnis. Gleich zweimal gab sein Team einen Vorsprung aus der Hand: Vor der Pause kassierte Hude/Falkenburg nach einer 19:14-Führung vier Gegentore zum 19:18-Halbzeitstand. Ähnlich schlecht lief es im zweiten Durchgang, in dem ein 28:23 (45.) nicht zum Sieg reichte.

In der Schlussphase sah der Titelanwärter schon wie der sichere Sieger aus. Die HSG hatte beim Stand von 34:33 Ballbesitz und somit alle Chancen, die spannende Partie für sich zu entscheiden. Doch die Garrelerin Milena Markus fing die Kugel ab und leitete acht Sekunden vor der Sirene den letzten Angriff des Spiels ein. Und dieser raubte den Huderinnen den Sieg, denn Kristina Kallage traf drei Sekunden vor dem Ende zum 34:34 – hängende Köpfe und Enttäuschung im Huder Lager, großer Jubel und Freudentänze angesichts des doch etwas überraschenden Punktgewinns beim BV Garrel.

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„Hätten wir das Spiel 34:33 gewonnen, hätte ich mich ebenfalls geärgert, weil wir nicht so gut gespielt haben“, sagte Stürenburg. Gerade die 6:0-Deckung erwies sich gegen den Tabellenachten alles andere als sattelfest. „Garrel hat gebissen und nie aufgegeben. Aber vielleicht war es auch zur rechten Zeit ein Schuss vor den Bug“, erklärte der Übungsleiter der HSG.

Bei den Gastgeberinnen verdienten sich Janna Müller (5 Tore), Saskia Petersen (5) sowie Pia Möller (2) gute Noten. Mareike Zetzmann, die nur in der zweiten Hälfte eingesetzt wurde, war mit zehn Treffern einmal mehr die beste Huder Werferin.

Die HSG Hude/Falkenburg muss sich nun am kommenden Wochenende steigern. Am Sonntag (15 Uhr) steht beim viertplatzierten Elsflether TB das nächste Topspiel auf dem Programm.

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