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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Verein: HTB-Geschichte seit 1946 festgehalten

08.05.2014

Harpstedt Auf der Spartenversammlung der Fußballer des Harpstedter Turnerbundes ist die Vorfreude immer besonders groß. Neben den Berichten über die zahlreichen Erfolge der einzelnen Teams, zieht vor allem die Chronik die Blicke auf sich. In diesem Jahr hat Andreas Pussack, der Betreuer der 3.Herrenmannschaft, jegliche Statistiken aus der vergangenen Saison auf sieben Seiten zusammengefasst.

Seit zehn Jahren kümmert sich Pussack darum, dass der Datensatz zum Ende jeden Jahres vollständig ist. Die vier Herrenteams – die 1., 2., 3. und die 7er Altliga-Mannschaft der Spielgemeinschaft Harpstedt/Dünsen/Ippener – liefern für jeden Spieler die Anzahl der absolvierten Spiele, die dabei erzielten Tore sowie gehaltene, verwandelte und verschossene Elfmeter. Nachdem seine Vorgänger alle Daten handschriftlich festgehalten hatten, spielte Pussack alle Daten in Excel-Tabellen ein und fertigte somit die erste digitale Version der Chronik. An vier Wochen im Jahr benötigt er jeweils zwei Stunden, um die Daten zu aktualisieren. „Das ist eine schöne Sache für den HTB. Da helfe ich doch gerne dabei mit, dass die Zahlen für die Ewigkeit erhalten bleiben“, erklärt Pussack seine Leidenschaft für das Sammeln der Zahlen.

Zahlreiche Fußballer haben das HTB-Trikot in den vergangenen Jahren getragen. Seit 1946 wurden die Daten von acht Schreibern gesammelt. Den Anfang machte Herbert Starke von 1946 bis 1948. Es folgten Hermann Hugo, der gleich zweimal für die Chronik verantwortlich war, Herbert Starke, Günter Osmer, Heinz Möller, Friedrich Harnisch, Günter Cordes und Andreas Pussack.

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Rekorde

Die HTB-Chronik weist eine Vielzahl von Rekorden in der Geschichte der Fußballsparte seit 1946 auf.

Die meisten Spiele im Trikot der Blau-Weißen in der Vereinsgeschichte hat Peter Manneck mit 1278 Partien absolviert. Dahinter folgen Arno Drews (1238), Erno Weiß (1109) und Bruno Tramizke (1072). Als bester aktiver Dauerläufer steht Siegfried Herold (3. Herren) mit 1039 Partien auf Rang fünf.

Die meisten Treffer in einem Jahr gelangen Friedrich Harnisch 1972. Harnisch brachte den Ball ganze 73 Mal im gegnerischen Tor unter. Insgesamt sicherte sich Harnisch 12-mal die HTB-Torjägerkanone. Lediglich im Jahr 1956 konnte kein Rekordhalter festgestellt werden. 2013 sicherte sich Janos Carius (2.Herren) mit 50 Toren den internen Titel.

Doch neben dem reinen Zahlwerk um die Blau-Weißen haben auch zahlreiche Anekdoten den Weg in die HTB-Geschichtsbücher gefunden. So erlangten zum Beispiel die Brüder Rudi und Manfred Hentschel zweifelhaften Ruhm als sie in einer Begegnung am 26. September 1954 wegen gemeinschaftlicher Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen wurden. Auch der höchste Sieg in der Vereinsgeschichte – am 15. Oktober 1972 mit 19:0 gegen Wechold-Mehringen – und die höchste Niederlage – 0:18 gegen Wechold-Magelsen am 30. Oktober 1976 – haben ihren Weg in die HTB-Annalen gefunden.

Als äußert aufmerksam erwies sich der Schiedsrichter am 7. November 1993 im Duell gegen Tur Abdin. Er maß die Torhöhe nach und stellte fest, dass das eine um 14 Zentimeter und das andere Tor um sechs Zentimeter zu niedrig war. Johann Lakewand und Hartmut Bahrs behoben den Schaden.

Ebenfalls für Aufregung sorgte der Schiedsrichter beim Duell zwischen dem HTB und dem TV Dötlingen am 12. Dezember 1985. Im Spiel bewegte sich der Schiedsrichter, ein Brauereiangestellter, auffällig unsicher. Der Schiedsrichter pfiff drei Elfmeter und ansonsten viel Mist, hieß es im Spielbericht. In der 38. Minute entschieden die beiden Kapitäne das Spiel abzubrechen. Sie wollten das Spiel mit einem nüchternen Schiri wiederholen. Das Kreissportgericht bestrafte sowohl die Vereine als auch den Unparteiischen mit jeweils 100 Mark Geldstrafe. Außerdem wurde beiden Teams eine 0:2-Niederlage angerechnet.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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