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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude spielt im Aufsteigerduell „einfach schlecht“

05.11.2018

Hude Frust und lange Gesichter herrschten beim FC Hude angesichts der 0:2 (0:1)-Heimpleite im Aufsteigerduell gegen TuS Eversten in der Fußball-Bezirksliga. Die Elf von Trainer Lars Möhlenbrock war zu keiner Zeit imstande, an die guten Leistungen aus den vorigen Spielen anzuknüpfen und verpasste am Sonntag damit den möglichen Sprung auf Platz drei der Tabelle – steht mit 22 Punkten aus 13 Partien als Aufsteiger dennoch ziemlich gut da.

„Einfach schlecht gespielt“, kommentierte Möhlenbrock die faden Bemühungen seiner Schützlinge und konnte den Leistungsabfall nicht nachvollziehen. „Es hat sich bereits am Freitag beim Training angedeutet, dass irgendetwas nicht passt, und dabei waren seit dem 3:0-Auswärtssieg beim SV Tur Abdin doch nur zwei Tage vergangen. Ich habe das mit meinen Assistenztrainern einfach nicht geradebiegen können.“

Seine Elf bot dem bei nasskaltem Wetter ausharrenden Anhang wahrlich keinen Augenschmaus. Von Beginn an wirkten die Huder fahrig und unkonzentriert, so dass sich auch kein vernünftiges Aufbauspiel entwickelte. Probleme bei der Ballannahme und im Passverhalten fielen eklatant ins Gewicht, und so waren es die Gäste, die die Partie über weite Strecken besser im Griff hatten. Die erste große Chance zur Auswärtsführung bot sich Rene Auen in der 22. Minute, doch Hudes Schlussmann Timo Hertlein parierte den Abschluss des Oldenburgers. In der 38. Minute war auch er aber machtlos: Einen in den Strafraum getretenen Freistoß netzte Ingmar Peters unhaltbar per Kopf ins lange Eck zur 1:0-Gästeführung, die auch zur Pause Bestand hatte.

Möhlenbrock reagierte mit zwei Wechseln auf die dürftige Leistung seiner Spieler und wollte dadurch neue Impulse für die zweite Hälfte geben, doch das Vorhaben misslang weitestgehend. Denn auch im zweiten Durchgang zeigte der FCH Schwächen und konnte aus sich bietenden Standardsituationen kein Kapital schlagen. Eversten hingegen witterte seine Chancen und setzte mit der Einwechslung von Niklas Oetken auf den richtigen Joker (55. Minute). Nur eine Minute nach seiner Hereinnahme nutzte der Oldenburger die Abstimmungsschwierigkeiten in der Huder Hintermannschaft und setzte den Ball an die Unterkante der Latte, von der er zum 0:2 ins Tor sprang.

Die größte Chance zum Anschlusstreffer bot sich fünf Minuten später Ole Schöneboom: Einen Freistoß zirkelte er zwar schön um die Mauer, doch eben auch nur an den rechten Außenpfosten (61.). Eversten verteidigte den Vorsprung nun mit geballter Kraft, den Hudern fehlten sowohl Ideen als auch Durchschlagskraft, um der Partie noch eine Wendung zu geben.

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