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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Punkt in letzter Sekunde gerettet

28.10.2019

Hude David Odonkor hat schon viel erlebt – aber solch ein wildes Spiel wie in Hude dürfte auch er nur selten gesehen haben. Der ehemalige Nationalspieler und frühere Bundesligaprofi von Borussia Dortmund, der in Kürze beim SV Wilhelmshaven sein Comeback geben wird, war Zaungast im Waldstadion und sah ein spektakuläres 4:4 (2:1). Dabei präsentierten sich die Gäste auf und neben dem Platz von ihrer unschönen Seite – der Gipfel war ein Flaschenwurf eines SVW-Anhängers, der eine längere Spielunterbrechung auslöste.

Spätestens als der Stadionsprecher in der Halbzeitpause den Besuch von Odonkor publik machte und ihn „herzlich auf unserer Sportanlage“ begrüßte, wussten endgültig alle Besucher Bescheid: Und Odonkor erfüllte die Autogramm- und Fotowünsche der Zuschauer zuvorkommend.

Der Torreigen begann früh: Ole Schöneboom schob bereits nach zwei Minuten zum 1:0 für Hude ein. Ingmar Peters verwandelte nach 34 Minuten einen umstrittenen Foulelfmeter zum 2:0. Zuvor wurde Baris Sarikaya von Christoph Lange attackiert. Wilhelmshaven zeigte sich von der Entscheidung des Unparteiischen Leonhard Nagl wenig erfreut – es wurde hitziger. Und mit Toren wurde an diesem Nachmittag ebenfalls nicht gegeizt: Direkt vor der Pause verkürzte Henning Röbke mit einem Flachschuss auf 1:2. Im zweiten Durchgang legte der SVW los wie die Feuerwehr. Oftmals rettete FC-Keeper Timo Hertlein in höchster Not mit starken Reflexen. Bei einem Kopfball von Nicolai Kück war er jedoch machtlos – 2:2 (53.). Die ambitionierten Gäste spielten voll auf Sieg, Hude kam dadurch zu Entlastungsangriffen. Maik Spohler nutzte einen Konter und blieb beim Abschluss zum 3:2 (69.) eiskalt. Als zehn Minuten vor dem Abpfiff von der Bank der Gäste eine Flasche in Richtung des Schiedsrichters flog, wurde die Partie längere Zeit unterbrochen.

Innerhalb von nur drei Minuten drehte der Favorit das Spiel: Reno-Jan Janssen glich zum 3:3 (82.) aus. Sascha Abraham wurde wenig später von Hertlein unglücklich bei einem Abschlag am Rücken getroffen, der Ball landete direkt auf Abrahams Kopf, der sich für das Geschenk bedankte. Die Gäste waren nun im Jubelrausch, doch die Huder vermiesten dem SV Wilhelmshaven die Party. In der vierten Minute der Nachspielzeit boxte SVW-Torhüter Robin Krey eine Ecke von Cüneyt Yildiz zum 4:4-Endstand ins eigene Netz.

Selbst nach Spielende beruhigten sich die Gemüter nicht. Spohler wurde zu Fall gebracht, es gab eine Rudelbildung, eine Ampelkarte gegen Reno-Jan Janssen und jede Menge verbale Entgleisungen. Hudes Coach Lars Möhlenbrock nahm den Schiedsrichter aber in Schutz: „Er hat sehr gut gepfiffen. Man sollte hier auch mal den Respekt vor Unparteiischen wahren.“ Das Fazit des Spiels zog derweil der prominente Zuschauer. „Wir haben in der ersten Hälfte zwei unnötige Gegentore bekommen und die Chancen nicht gut genutzt“, sagte Odonkor.

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