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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ein Punkt fehlt zur Vizemeisterschaft

17.04.2019

Hude Wie gewonnen, so zerronnen: Da meistert der TV Hude III seine letzte Saisonpartie in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Herren und schlägt den SV Molbergen mit 9:5. Und doch reichte es mit 22:14 Zählern in der Endabrechnung nur zum vierten Platz.

Im Dreikampf um die Vizemeisterschaft war der VfL Emslage der lachende Dritte. Das Team profitierte davon, dass der Spitzenreiter Osnabrücker SC als Zünglein an der Waage nur eine stark ersatzgeschwächte Rumpftruppe schickte. Emslage nutzte den Vorteil eiskalt aus und schaffte dank des besseren Spielverhältnisses (+29) den Sprung auf Platz zwei. Dahinter reihten sich punktgleich der SV Bawinkel (+12) und Hude (+11) ein.

„Als wir mitten während unseres Spiels vom Ergebnis aus Emslage erfuhren, war uns klar, dass wir keine Chance mehr hatten, die Relegation zu erreichen“, zeigte sich Hudes Mannschaftsführer Giuseppe Castiglione gewissermaßen enttäuscht über den Auftritt des Meisters mit vier Ersatzkräften in Emslage. „Wettbewerbsverzerrung ist vielleicht zu hoch gegriffen. Es ist aber schon blöd gelaufen, zumal die Osnabrücker eine Woche vorher gegen uns in Bestbesetzung angetreten sind“, bedauerte Mannschaftsführer Castiglione.

Insgeheim hätten die Huder den zweiten Rang und die damit verbundene Relegation zur Landesliga gerne mitgenommen. Nun heißt es jedoch Sommerpause statt Aufstiegsrunde. „Unsere Erwartungen haben wir mehr als erfüllt. Letztlich müssen wir uns natürlich an die eigene Nase fassen, denn den einen fehlenden Punkt zur Vizemeisterschaft hätten wir sicher an anderer Stelle holen können“, sagte Castiglione.

Mit der Vorgabe, gegen Molbergen möglichst hoch zu gewinnen, um auch das Spielverhältnis aufzupolieren, ging es in den finalen Akt. Die Gäste ließen sich eingangs nicht aus dem Konzept bringen und gingen mit 2:1 und 3:2 in Führung. Erst im zweiten Einzeldurchgang hatte Hude die Begegnung dank der Erfolge von Julian Meißner, Castiglione, Julian Ewert und Andreas Lehmkuhl unter Kontrolle. „Das war ein versöhnlicher Abschluss“, so Castiglione.

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