• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Comeback von Ashley Butler ein besonderer Moment

15.10.2018

Hude /Falkenburg Das Comeback der lange verletzten Ashley Butler hat die beiden Handball-Pflichtspiele der HSG Hude/Falkenburg in jeder Hinsicht überstrahlt. Die US-Nationalspielerin hatte sich bei einem Arbeitsunfall den linken Arm verbrüht und schwere Verbrennungen dritten Grades erlitten. Am Freitag in der Oberliga-Auswärtspartie beim SV Werder Bremen II durfte sie nach monatelanger Auszeit wieder für einige Minuten ihre Position auf dem Flügel einnehmen. Hude/Falkenburg geriet in dem Spitzenspiel mit 18:29 (9:16) unter die Räder. Das gestrige Zweitrunden-Duell im HVN/BHV-Pokal gegen den Wilhelmshavener SSV wurde hingegen mit 26:22 (10:10) gewonnen.

Oberliga

SV Werder Bremen II - HSG Hude/Falkenburg 29:18 (16:9). Mareike Zetzmann sorgte in der Bremer Klaus-Dieter-Fischer-Halle nach 86 Sekunden mit ihrem Treffer zum 1:0 für die HSG für das erste und zugleich letzte Mal für das Gefühl, gegen die Grün-Weißen vorn zu liegen. Als Katrin Friedrich nach drei Minuten das 1:1 erzielte, nahm die einseitige Begegnung früh ihren Lauf. Wenig später hieß es 6:1 (8.) und 8:4 (14.).

Zwar schaffte Hude/Falkenburg mit einem Zwischenspurt zum 7:8 (19.) nochmal den Anschluss. Werder holte in der folgenden Auszeit Luft und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Zur Pause stand es 16:9 für die Gastgeberinnen. In der 43. Minute betrug der Rückstand der HSG erstmals zehn Tore (12:22). Den Huderinnen gelang es immerhin, in der Schlussviertelstunde ein drohendes Debakel zu verhindern.

Damit ging das außergewöhnliche Duell zwischen der aus Hude kommenden Larissa Gärdes, die als Torhüterin bei Werder II im Kader steht und in ihrem Heimatort am Fördertraining von HSG-Coach Dean Schmidt teilnimmt, an das 16 Jahre alte Toptalent. Während die Bremerinnen (10:2 Punkte) mit dem fünften Sieg in Folge die Tabellenführung übernahmen, verweilt Hude/Falkenburg mit 8:4 Zählern im Verfolgerfeld.

HSG Hude/Falkenburg - Wilhelmshavener SSV 26:22 (10:10). Es war kein Handball-Leckerbissen, den die Besucher in der Ganderkeseer Sporthalle am Steinacker von den Oberliga-Teams serviert bekamen. Eine Steigerung nach der Pause bescherte den Gastgeberinnen schließlich den Einzug in die dritte Runde des Pokal-Wettbewerbes. Die nächste Runde findet am 23. Dezember mit vier Mannschaften in Turnierform statt.

„Das Spiel war nicht immer schön anzugucken“, haderte HSG-Trainer Dean Schmidt mit dem Auftritt gegen Wilhelmshaven. „In der Abwehr war es noch einigermaßen akzeptabel, aber was wir im Angriff alles versiebt haben – das war schon übel. Das müssen wir bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen in Dinklage deutlich besser machen.“

Nach dem 10:10 zur Pause gaben zunächst die ebenfalls nicht auf hohem Niveau spielenden Gäste den Ton an und gingen mit 16:12 in Front (37.). Elf Minuten vor dem Ende war der Favorit dank der neunmaligen Torschützin Mareike Zetzmann wieder in der Erfolgsspur.

Ashley Butler wirkte wiederum mit und hatte in ihrer kurzen Spieldauer sogar die eine oder andere Chance. „Ihre schwere Verletzung merkt Ashley natürlich noch, daher wird sie behutsam eingesetzt. Wir werden da kein Risiko eingehen“, so Schmidt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.