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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Den Derbysieg um Haaresbreite verpasst

02.02.2019

Hude /Falkenburg Obwohl sich die Offensive äußerst torhungrig präsentierte, wurde es nichts mit dem Derbysieg im Nachholspiel. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg lieferten sich am Donnerstagabend zu ungewohnter Zeit ein spannendes Nachbarschaftsduell gegen den VfL Oldenburg, stand nach dem ersten Pflichtspiel im neuen Kalenderjahr jedoch mit leeren Händen da. Am Ende leuchtete ein 30:31 (15:15) auf der Anzeigetafel in der Halle am Huder Bach.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben es offen gestaltet, konnten uns jedoch nicht mehr belohnen“, sagte Hudes Trainer Dean Schmidt. Den ersten Vergleich hatte sein Team am zweiten Spieltag in Oldenburg mit 27:24 gewonnen – nun also die Revanche der in der Endphase etwas geschickter agierenden Gäste.

In der gesamten ersten Hälfte ist es den Huderinnen nicht gelungen, in Führung zu gehen und man lief ständig gegen einen Rückstand an. Nach dem 9:12 (21.) durch Luca Marie Schumacher sah sich Schmidt erstmals genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Die Worte des Übungsleiters fanden bei den Spielerinnen offenbar Gehör, denn es ging ein neuer Ruck durch die Mannschaft. Kurz vor der Halbzeit realisierten Mareike Zetzmann und Jessica Galle mit einem Doppelschlag das 15:15.

Die VfL-Auswahl wurde auch direkt nach Wiederbeginn mit weiteren Angriffslawinen geschockt. Ashley Butler markierte das 16:15 (31.) und bescherte der HSG erstmalig einen Vorsprung. Oldenburg ließ sich jedoch nicht abschütteln und war jederzeit mindestens ebenbürtig. Hude/Falkenburg unterliefen regelmäßig leichte technische Fehler, die oft zu Ballverlusten führten. Einige zu ungenaue Pässe flogen ins Aus, andere landeten in den Händen des Gegners.

Ein weiterer Dämpfer für die HSG war die rote Karte gegen Maike Deeben, die schon nach 41 Minuten ihre dritte Zeitstrafe kassierte. „Mindestens zwei davon waren keine, da haben die Schiedsrichter etwas übertrieben“, haderte Schmidt mit dem Platzverweis.

Ein Lichtblick war Frauke von Freeden, die auf dem linken Flügel nicht nur für Belebung sorgte, sondern mit gleich drei Treffen von der Außenposition zwischen der 41. und 44. Minute großen Anteil daran hatte, dass Hude dran blieb. Die ansonsten quirlige und gut aufgelegte Sarah Seidel handelte bei einem Gegenstoß zu eigensinnig und vergab eine große Gelegenheit, die Gastgeberinnen mit 29:28 in Front zu werfen (55.).

Ähnlich war es in der Schlussminute, als Lena Seidel nach Zuspiel von ihrer Schwester Sarah der Ball durch die Hände glitt und die Chance auf das 30:30 verpuffte. „Bei der Aktion hätte Sarah nicht abspielen dürfen“, meinte Schmidt. Auf der anderen Seite sorgte VfL-Torjägerin Marie Steffen mit ihrem elften Treffer in dieser Partie zum 31:29 für die Entscheidung.

Bereits an diesem Samstag spielt die HSG Hude/Falkenburg, die mit 20:10 Punkten den fünften Tabellenplatz einnimmt, weiter. Auswärts beim Tabellenachten SG Friedrichsfehn/Petersfehn ist wiederum eine ausgeglichene Begegnung zu erwarten. „Das ist ein Gegner, der ganz anders spielt als Oldenburg – auch diese Aufgabe wird nicht einfach“, ist sich Schmidt sicher. Beginn ist um 17.30 Uhr.

HSG Hude/Falkenburg - VfL Oldenburg III 30:31 (15:15)

HSG Hude/Falkenburg: Schwarz, Woltjen - Stuffel (1), Galle (10/2), Zetzmann (6), Blankemeyer, Deeben, Sarah Seidel (3), Butler (5), Lena Seidel, von Freeden (3), Hillmer, Meyer (2).

7-Meter: HSG 3/3, VfL 5/4.

Zeitstrafen: HSG 4, VfL 6.

Rote Karte: Maike Deeben (HSG/42.) nach dritter Zeitstrafe.

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