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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude/Falkenburg sendet Lebenszeichen

27.02.2012

STADE Die HSG Hude/Falkenburg sendet nach einer langen Punkte-Abstinenz wieder ein Lebenszeichen im Abstiegskampf: Mit 29:27 (15:14) besiegten die Drittliga-Handballerinnen von Trainer Werner Rohlfs auswärts den „Lieblingsgegner“ VfL Stade. Nach zuvor elf Niederlagen in Folge glückte am Sonnabend der dritte Saisonerfolg.

Genau 134 Tage mussten die HSG-Spielerinnen ausharren, um endlich wieder einmal als Sieger das Hallenparkett zu verlassen. In Stade platzte nun der Knoten. Mit 6:30 Zählern hat sich die Lage im Tabellenkeller für die Vorletzten zwar noch nicht entscheidend verbessert, aber Trainer Rohlfs sieht nach dem Triumph in Stade ein wenig Licht am Horizont.

„Wir haben jetzt wieder ein bisschen Hoffnung, uns retten zu können. Dafür müssen natürlich weitere Siege her, am besten schon nächste Woche gegen Buxtehude“, so Rohlfs. Buxtehude – da war doch was: Ebenso wie gegen Stade, das im Hinspiel mit 25:16 bezwungen wurde, gelang der HSG auch gegen den Buxtehuder SV II ein Erfolg im ersten Vergleich. Auswärts feierte Hude/Falkenburg ein 25:24.

Gegen den Tabellennachbarn Stade, der noch vier Punkte vor den Huderinnen liegt, lieferten die Gäste ein rundum gelungenes Spiel ab. Von der ersten Minute an dominierten sie das Geschehen und lagen immer in Führung. Einzige Ausnahme war das 18:19 in der zweiten Hälfte. Nach der kleinen Schwächephase fing sich die HSG umgehend und erarbeitete sich einen komfortablen 24:20-Vorsprung. Diesen rettete sie geschickt ins Ziel und ließ sich auch von verschiedenen taktischen Varianten des Gegners nicht aus der Bahn werfen.

Zu Beginn wurde Mareike Zetzmann, später auch Janna Müller eng gedeckt. „Teilweise mussten wir daher ohne Kreisläuferin spielen, kamen damit aber gut klar“, sagte Rohlfs. Ein weiteres Handicap war, dass Anja Mühlbach früh zwei Zeitstrafen kassierte und danach nur noch bei den eigenen Angriffen eingesetzt wurde. Müller (7) und Frauke von Freeden (5) belebten die Aktionen auf den Flügeln und sorgten ebenfalls für wichtige Tore. Ersatztorhüterin Katharina Woltjen machte mit zwei gehaltenen Siebenmetern auf sich aufmerksam.

Aus dem insgesamt überzeugenden Team, das phasenweise Probleme mit dem Rückzugsverhalten hatte, ragten Zetzmann mit neun Toren sowie Mühlbach (5) und Torhüterin Hiske Jacobi heraus. „Die Mannschaft hat gut gekämpft und nun viel Selbstvertrauen getankt. Und vor allem hat sie gezeigt, dass sie noch gewinnen kann“, freute sich Rohlfs über den positiven Ausgang in Stade: „Das hat Spaß gemacht.“

HSG Hude/Falkenburg: Jacobi, Woltjen – Görzel 1, Zetzmann 9/3, Bohlken 1, von Freeden 5, Borchert, Müller 7, Cordes 1, Mühlbach 5.

Siebenmeter: Stade 7/5, HSG 7/3.

Zeitstrafen: Stade 0, HSG 5.

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