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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude/Falkenburg verpasst Aufstieg in Landesklasse

20.06.2017

Landkreis Es hat nicht gereicht für die Handballer der HSG Hude/Falkenburg: In der Relegation um den Aufstieg in die Landesklasse Nord ist das Team nur Dritter geworden. Dafür gab es mehrere Gründe: Zum einen erschien die Eickener Spvg II mit einem durch einige Spieler der Landesliga-Mannschaft verstärkten Team, das in der nächsten Saison so wohl kaum noch auflaufen wird. Zum anderen stand HSG-Coach Lars Osterloh nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Als sich Kreisläufer Luca Tuchen zu Beginn der zweiten Hälfte so schwer verletzte, dass die Partie erst nach seinem Abtransport ins Krankenhaus mit vierzig Minuten Verspätung weitergeführt wurde, hatten die Landkreisler kaum noch Auswechselalternativen.

BV Garrel - HSG Hude/Falkenburg 19:23 (11:13). Gegen Garrel benötigte das Osterloh-Team einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Die Hausherren waren indes von Beginn an voll da, nutzten ihre Chancen konsequenter und lagen über 4:2 bis zum 6:5 (10. Minute) vorn, vergaben aber Chancen, den Vorsprung auszubauen.

Die HSG fand nun immer besser zum eigenen Spiel und setzte sich mit Treffern von Jürgen Erdmann, Luka Schultz und Luca Tuchen (2) auf 11:7 (16.) ab. Bis zur Pause vergab die HSG aber weitere gute Chancen und so verkürzte Garrel den Rückstand noch auf zwei Tore.

Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich dann Tuchen. Danach stellte Osterloh seine Deckung auf eine 5-1-Formation um. Das Team nutzte nun die Ballgewinne konsequenter und schien nach dem 18:12 (27.) durch Lasse Wiosna auf der Siegerstraße zu sein. Doch verlor die HSG den Faden und Garrel kam auf 16:18 heran. Erst in den letzten fünf Minuten fing sich die HSG wieder und verteidigte den Vorsprung bis zum Abpfiff.

HSG Hude/Falkenburg - Eickener Spvg II 21:29 (9:15). Die Osterloh-Sieben stand von Beginn an auf verlorenem Posten: Wie im ersten Spiel setzten die Eickener Ausnahmespieler Albert und Michael Brack sowie Christian Wetzstein die Akzente. Besonders das Zusammenspiel zwischen den Brüdern Albert (Kreis) und Michael (Rückraum) war sehenswert. Zudem zeigten sich kleine Schwächen im Zweikampfverhalten der HSG, so dass sich Eicken schnell auf 8:2 (10.) absetzte.

Erst langsam fanden die Landkreisler ihren Rhythmus und kämpften sich bis auf 8:10 heran. Doch in den letzten drei Minuten vor der Pause unterliefen den HSG-Angreifern einfache Abspielfehler, die Eicken ausnutzte und sich so bis zur Pause auf sechs Tore absetzte. Auch im zweiten Abschnitt dominierte Eicken das Spielgeschehen.

HSG Hude/Falkenburg - HSG Neuenburg/Bockhorn 17:18 (10:9). Eigentlich war die Osterloh-Sieben die bessere Mannschaft, doch in den entscheidenden Phasen wurden viele hochkarätige Chancen gegen den starken Neuenburger Keeper Florian Prill vergeben. So fiel die Entscheidung gegen Hude/Falkenburg erst nach dem Schlusspfiff: Die Friesländer erhielten noch einen Freiwurf, den Titus Klaudius direkt unter dem Jubel seines Teams zum Siegtreffer verwandelte.

Doch bereits im Spiel war dem Landkreis-Team anzumerken, dass die Luft raus war: Die Angriffe wurden nicht mehr konzentriert aufgebaut und auch die Deckung packte nicht energisch genug zu. So versäumte es das Team, sich nach dem 9:7 vor der Pause weiter abzusetzen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt die Landkreis-Führung noch, dann nutzte Neuenburg/Bockhorn seine Chancen konsequenter und übernahm die Führung. Die Osterloh-Truppe kämpfte sich zurück, kassierte aber nach dem 17:16 noch den Ausgleich. Danach scheiterte Hude/Falkenburg mehrfach am gegnerischen Keeper.

„Das Team hat wirklich alles gegeben, doch am Ende reichte es einfach nicht“, sagte Osterloh. Es ist nur schade, dass sich ein Team derart verstärken und so aufsteigen konnte, denn die anderen drei Teams konnte man fast als gleichwertig bezeichnen.“

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