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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude/Falkenburg wird in Schlussphase ausgekontert

13.02.2012

HUDE All die Wut auf das schwache Unparteiischen-Duo half nichts. Die HSG Hude/Falkenburg geriet gegen den SV Werder Bremen mit 18:30 (9:15) unter die Räder und verweilt mit 4:30 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang. An der Niederlage wollte sich Werner Rohlfs nach Spielende nicht lange festkrallen. „Wir sind konditionell eingebrochen, da hat der Wille nachgelassen. Werder hat verdient gewonnen“, hakte der HSG-Trainer die 15. Saisonpleite zügig ab. Vielmehr beschäftigte eine Szene aus der 20. Minute den Handball-Lehrer noch weit nach der Schlusssirene. „Die rote Karte war eine absolute Frechheit, einfach lächerlich, was die Schiedsrichter da gepfiffen haben“, erzürnte er sich.

Was war passiert? Die erstmals nach ihrem Handbruch wieder mitwirkende Nicole Bähner warf sich am eigenen Kreis nach einem Ball und brachte Werder-Spielerin Patrizia Otremba mit der ungeschickten Bewegung zu Fall (20.). Doch anstatt es mit einem Siebenmeter und einer Zeitstrafe bewenden zu lassen, entschied das Gespann auf rote Karte. Bähner, die bei ihrem Comeback erst wenige Minuten zuvor eingewechselt worden war, verstand die Welt nicht mehr, schnappte sich ihre Trainingsjacke und huschte angefressen auf die Tribüne.

Es half nichts, für die HSG musste es ohne die routinierte Rückraumkraft weitergehen. Dabei hatte sich Vereinsvorsitzender Werner Lingenau noch vor Spielbeginn über die Wiederkehr von Nicole Bähner gefreut: „Mit ihr haben wir eine weitere Alternative im Kader.“ Diese Freude verpuffte in der Halbzeitpause schnell, wenngleich nicht die Spielerin ins Schussfeuer der Kritik geriet: „Das war kein Rot, die sind doch beide nur aufeinander gefallen.“

Nach einer schwerfälligen Anfangsphase setzte der Außenseiter die ersten kleinen Nadelstiche. Anja Mühlbach und Mareike Zetzmann brachten die Huderinnen mit 2:0 in Führung. Von Werder war bis dato nichts zu sehen, dabei waren immerhin schon sieben Minuten gespielt. Die Bremer wachten wenig später jedoch auf und glichen nach zehn Minuten zum 3:3 aus. Die Abwehrreihen dominierten die Partie, doch auch aufgrund fataler Fehlwürfe im Angriff sowie einiger weiterer fragwürdiger Entscheidungen der Schiedsrichter geriet die HSG zunehmend ins Wanken. Werder nahm das Heft in die Hand und lag zur Pause schon mit 15:9 vorn.

Eine starker Zwischenspurt Mitte des zweiten Durchgangs zum 14:18 (41.) zwang Gäste-Coach Radek Lewicki zu einer Auszeit. Hude/Falkenburg ließ die Köpfe nicht hängen, musste dem Kräfteverlust in der Endphase aber wie schon so häufig in dieser Spielzeit Tribut zollen. Werders flinke Spielerinnen, allen voran die neunmalige Torschützin Katrin Schatzer, kannten kein Erbarmen und erhöhten noch auf 30:18. Auf Seiten der nicht aufsteckenden HSG überzeugten Frauke von Freeden sowie Anja Mühlbach mit jeweils fünf Treffern.

„Uns hat die Dynamik gefehlt, und auch in der Offensive ließen wir einiges aus“, so Rohlfs. Die Flinte wirft er allerdings nicht ins Korn: „Wir werden weiter arbeiten und alles für den Klassenerhalt versuchen. Aber wenn es am Ende nicht klappt, dann geht für uns die Welt auch nicht unter.“

HSG Hude/Falkenburg: Jacobi, Woltjen – Görzel 2, Zetzmann 3, Mühlbach 5, Bohlken, von Freeden 5, Müller 3, Cordes, Bähner.

Werder Bremen: Schumacher, Anschütz – Brdar 5/2, Sina Wassrodt 2, Kaiser 3, Barnstorff 3, Schatzer 9/1, Otremba 1, Nadja Wassrodt 3, Börsen 2, Neumann 1, Neitz.

Siebenmeter: HSG 0, Werder 6/4.

Zeitstrafen:HSG 4, Werder 5.

Rote Karte:Nicole Bähner (HSG/20., Foul).

Schiedsrichter: Klinke/Klinke (Bordesholm).

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