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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Minutenlanger Applaus für scheidenden Vereinschef

18.02.2019

Hude Am Freitagabend ist während der Jahreshauptversammlung des FC Hude im Vielstedter Bauernhaus eine Ära zu Ende gegangen. Nach mehr als 26 Jahren an der Spitze des Vereins stellte sich Peter Burgdorf nicht mehr zur Wahl. Die 68 anwesenden Mitglieder verabschiedeten „ihren“ Vorsitzenden, der aber auch weiterhin im Hintergrund bei seinem „Herzensverein“ Aufgaben übernehmen will, mit minutenlangem Applaus und dankten ihm so für sein mehr als ein Vierteljahrhundert währendes

70 Jahre Mitglied

Gegründet wurde der FC Hude 1949. Den Zeitpunkt der Gründung erlebten die Mitglieder Erwin Mehldau und Gerhard Prescher mit, die jetzt für 70 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. Weitere Auszeichnungen erhielten Peter Hepting (60 Jahre), Uwe Giehl (50 Jahre), Christian Auffarth (30 Jahre) sowie Sascha Stolze, Mario Klostermann, Kevin Lumma, Marion Nettig, Sascha Lau, Hermann Precht, Torsten Quander und Franz Siemenschek, die alle seit 25 Jahren dabei sind. Franz Siemenschek führte mit Heike Guschmann jahrzehntelang das Vereinslokal „Haus am Bahnhof“, welches Anfang des Jahres geschlossen wurde. Für jahrelange Unterstützung wurde unter Applaus der Mitglieder den Wirtsleuten gedankt.

Engagement.

Höhen und Tiefen erlebt

Burgdorf habe sämtliche Höhen und Tiefen im FC miterlebt, hieß es. Der Huder Gastronom fing in der A-Jugend mit dem Fußballspielen an und kickte danach bis zu seinem 35. Lebensjahr in der ersten Mannschaft. Er war zehn Jahre lang im Festausschuss des FCH aktiv, ehe er 1993 das Amt des bisherigen Klubchefs Hans-Werner Eckhoff übernahm. Unter Burgdorfs Ägide spielte Hude Mitte der 90er Jahre in der Landesliga. Der Name Peter Burgdorf ist ganz eng mit dem FC Hude verbunden, weshalb der 72-Jährige bereits im vergangenen Jahr zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde.

Als der achte Präsident des 1949 gegründeten Clubs trat am Freitagabend Andreas Otte die Nachfolge Burgdorfs an. Otte steht bereits seit mehr als 20 Jahren dem Vorstand beratend zur Seite und zeichnet auch mit seinem Steuerberatungsbüro für die Buchhaltung des Vereins verantwortlich. In seiner Antrittsrede dankte er seinem Vorgänger Peter Burgdorf für dessen Leistungen, „die nicht in Worte und Gesten aufzuwiegen sind!“

2 Kassenwarte seit 1949

Außer bei der Wahl zum 1. Vorsitzenden gab es im Vorstand keine Änderungen. Sascha Stolze (3. Vorsitzender), Ines Böhlmann (Schriftführerin) und Ralf Brunken (Jugendleiter) wurden wiedergewählt. Als Kassenprüfer wurden Thomas Lippka und Christian Meyer bestätigt.

Zudem wurde Dennis Behnken als Kassenwart bestätigt. In der 70-jährigen Vereinshistorie ist Behnken erst der zweite Amtsinhaber auf diesem Posten. Karl-Heinz Auffarth war seit Vereinsgründung sein einziger Vorgänger. In diesem Jahr standen den Einnahmen von 127352,90 Euro € Ausgaben von 123484,39 Euro gegenüber, so dass ein Plus von 3868,51€ Euro erwirtschaftet werden konnte.

Der FC Hude will in diesem Jahr mit einer „Blau-Roten Nacht“ das 70-jährige Bestehen feiern. Der Termin wird noch bekanntgegeben. Elf Jugendturniere sollen im Sommer stattfinden. Mario Klostermann erstellt ein Jubiläumsheft und ruft alle Mitglieder auf, alte Bericht, Fotos sowie andere Erinnerungen zur Verfügung zu stellen und diese an pressewart@fchude.de zu senden.

Mitgliederzahl steigt

Wiebke Kliege berichtete aus der Jugendabteilung. 40 Trainer für 25 Jugendteams stehen derzeit zur Verfügung, und es wird händeringend nach weiteren Betreuern gesucht. Anders als in anderen (Fußball-)Vereinen ist der Zulauf beim FC Hude ungebremst. In den vergangenen vier Jahren stieg die Zahl der Mitglieder von 580 auf derzeit 644. Unterstützend im Jugendbereich sind Tim Reder und Torsten Voigt eingesetzt. Kliege merkte an, dass Ralf Brunken und sie nur noch für ein Jahr in offizieller Funktion zur Verfügung stehen und Nachfolger gesucht werden.

Kunstrasen ein Vorteil

Der 2017 fertiggestellte Kunstrasen am Huder Bach erweist sich als absoluter Vorteil. So stehen derzeit keine Nachholspiele an, berichtet Obmann Hendrik Nordbruch. „Alle Teams liegen im Soll, was in der Vergangenheit sehr oft nicht der Fall war!“ Zudem können die Teams mit einer qualitativ besseren Vorbereitung auf die Rückrunde punkten.

Die Sponsorensuche gestalte sich schwierig, umso lobenswerter sei der Einsatz aller Vereinsmitglieder, die immer wieder Unterstützer für Trikots und Ausrüstung fänden, wurde betont. In naher Zukunft sollen die Umkleiden am Huder Bach renoviert und erweitert werden..

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